Aventis Energy Aktie: Startschuss für Bohrungen
Das Explorationsunternehmen beginnt erstmals seit über 40 Jahren mit Bohrungen im Athabasca-Becken, um historische Hochgrad-Funde zu testen. Das voll finanzierte Programm umfasst bis zu 3.000 Bohrmeter.

- Start des ersten Bohrprogramms seit Jahrzehnten
- Vollständige Finanzierung durch Privatplatzierung
- Test historischer Funde mit 8,10 % Urananteil
- Bohrungen in 200 bis 300 Metern Tiefe geplant
Aventis Energy meldet einen operativen Fortschritt im Uran-Sektor. Erstmals seit über 40 Jahren wird auf dem Corvo-Projekt im östlichen Athabasca-Becken wieder gebohrt. Nachdem umfangreiche geophysikalische Vorarbeiten erfolgreich abgeschlossen wurden, bereitet das Explorationsunternehmen nun den Start eines entscheidenden Programms vor, um vielversprechende historische Hochgrad-Funde zu testen.
Vorbereitungen abgeschlossen
Das Unternehmen hat am 13. Januar 2026 bestätigt, dass die detaillierte Boden-Schwerkraft-Vermessung auf dem Projektgelände beendet ist. Durchgeführt von MWH Geo-Surveys, umfasste die Untersuchung über 5.000 Messpunkte entlang eines 29 Kilometer langen elektromagnetischen Leiter-Trends. Ziel dieser geophysikalischen Arbeiten war es, Dichteanomalien zu identifizieren, die oft mit Uranvorkommen korrelieren.
Die Daten liefern die Basis für das anstehende Winter-Bohrprogramm. Die Explorations-Teams werden bereits Anfang Februar – und damit früher als ursprünglich geplant – ins Feld ausrücken. CEO Michael Mulberry betonte, dass die neuen Daten die Zuversicht in das Projekt gestärkt und die Zieldefinition für die Bohrungen verfeinert haben.
Historische Ziele im Visier
Das Corvo-Projekt liegt strategisch günstig, etwa 60 Kilometer östlich der McArthur River Mine von Cameco. Im Fokus stehen flache Mineralisierungen im Grundgestein. Besonders das sogenannte “Manhattan Showing” zieht Aufmerksamkeit auf sich: Hier wurden an der Oberfläche Urangehalte von 8,10 % U₃O₈ gemessen, ohne dass dieser Bereich bisher jemals durch Bohrungen getestet wurde.
Die Eckdaten des Programms:
- Umfang: 2.500 bis 3.000 Bohrmeter, verteilt auf 8 bis 10 Löcher
- Zieltiefe: Uranvorkommen werden in 200 bis 300 Metern Tiefe vermutet
- Finanzierung: Aventis trägt 100 % der Kosten im Rahmen der Optionsvereinbarung
- Infrastruktur: Minimale eiszeitliche Überdeckung ermöglicht effizienten Zugang
Finanzierung und Ausblick
Aventis Energy geht finanziell gerüstet in diese Phase. Durch Privatplatzierungen Ende 2025 konnte das Unternehmen rund 2,5 Millionen CAD einsammeln. Damit ist das anstehende Programm vollständig durchfinanziert. Das Unternehmen, das aktuell bei einem Kurs von 0,16 Euro notiert, kommt damit seiner Verpflichtung nach, über drei Jahre insgesamt 6 Millionen CAD in die Exploration zu investieren, um sich einen 75-prozentigen Anteil am Projekt von Standard Uranium Ltd. zu sichern.
Die nächsten Schritte sind klar definiert: Noch im Januar mobilisieren die Diamantbohr-Crews, um die notwendige Infrastruktur und Zugangswege zu errichten. Unmittelbar darauf beginnt die Prüfung, ob die vielversprechenden Oberflächenproben und geophysikalischen Daten auch in der Tiefe entsprechende Mineralisierungen aufweisen.
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