Avino Silver Aktie: Rekordzahlen verpuffen

Avino Silver meldet historische Umsatz- und Gewinnrekorde für 2025, verzeichnet aber einen deutlichen Kursrückgang. Das Unternehmen plant eine gesteigerte Produktion für 2026.

Die Kernpunkte:
  • Historische Bestwerte bei Umsatz und Gewinn
  • Aktienkurs verliert trotz Rekordergebnis stark
  • Ambitiose Produktionsziele für das Jahr 2026
  • Finanzielle Stabilität mit schuldenfreier Bilanz

Avino Silver hat das Geschäftsjahr 2025 mit historischen Bestwerten bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Dank eines durchschnittlich realisierten Silberpreises von fast 45 US-Dollar pro Unze konnte das Unternehmen seine Profitabilität massiv steigern. Trotz dieser operativen Stärke zeigt sich die Aktie am Donnerstag volatil und verliert deutlich an Boden.

Sprung bei der Profitabilität

Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr auf 92,2 Millionen US-Dollar, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 66,2 Millionen US-Dollar des Vorjahres darstellt. Dieser Zuwachs schlug sich unmittelbar im Ergebnis nieder: Das Nettoergebnis erreichte 26,6 Millionen US-Dollar. Besonders beeindruckend liest sich die Entwicklung beim EBITDA, das sich mit 43,0 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 2024 mehr als verdoppelte.

Verantwortlich für diesen Sprung waren neben den hohen Metallpreisen auch Effizienzsteigerungen im Betrieb. Die operative Marge der Minen lag bei beachtlichen 53 Prozent. Zum Ende des vierten Quartals festigte das Unternehmen zudem seine Position als primärer Silberproduzent, wobei Silberverkäufe 54 Prozent des Quartalsumsatzes ausmachten.

Ausblick und La Preciosa

Für das laufende Jahr 2026 hat sich das Management ehrgeizige Ziele gesetzt. Die konsolidierte Produktion soll zwischen 2,4 und 2,7 Millionen Unzen Silberäquivalent liegen. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist das Projekt La Preciosa. Hier plant das Unternehmen, die Verarbeitungskapazität bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 auf 500 Tonnen pro Tag zu steigern.

Die geplanten Produktionsziele für 2026 im Überblick:
– Silber: 1,0 bis 1,2 Millionen Unzen
– Kupfer: 6,0 bis 7,5 Millionen Pfund
– Gold: 5.000 bis 7.000 Unzen

Um die Kosten im Griff zu behalten, stellt Avino Silver auf neue Abbauverfahren um, die speziell auf die breiteren Erzadern bei La Preciosa zugeschnitten sind. Die All-In Sustaining Costs (AISC) werden für 2026 zwischen 25 und 27 US-Dollar pro Unze Silberäquivalent erwartet.

Finanzielle Stabilität

Trotz der ambitionierten Wachstumspläne steht das Unternehmen finanziell auf einem soliden Fundament. Die Bilanz ist, abgesehen von Leasingverträgen für Ausrüstung, schuldenfrei. Mit einer Rekord-Liquidität von 102 Millionen US-Dollar zum Jahresende ist auch das geplante Explorationsprogramm über 30.000 Bohrmeter für 2026 vollständig finanziert.

Mit einem Tagesverlust von rund acht Prozent auf 5,30 Euro reagiert der Markt heute dennoch empfindlich. Damit entfernt sich der Titel weiter von seinem 52-Wochen-Hoch bei 9,42 Euro. Anleger richten ihren Fokus nun auf das erste Halbjahr 2026, in dem eine aktualisierte Schätzung der Mineralressourcen erwartet wird. Diese soll erstmals auch eine offizielle Reserve-Schätzung enthalten. Zudem wird das Unternehmen voraussichtlich am 13. Mai 2026 die Finanzergebnisse für das erste Quartal vorlegen.

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