Aviva Aktie: Bank of America hebt Kursziel auf 800 Pence

Bank of America erhöhte ihr Kursziel, während Aviva Investors einen Kreditfonds mit 230 Millionen Dollar Startkapital auflegte.

Die Kernpunkte:
  • Bank of America hob das Kursziel an
  • Barclays bestätigte die neutrale Einstufung
  • Neuer Kreditfonds mit 230 Millionen Dollar
  • Konzernangehörige kauften Aviva-Aktien

Die Aktie des britischen Versicherers Aviva verzeichnet Unterstützung von Analystenseite und baut ihr Fondsgeschäft weiter aus. Am heutigen Handelstag legt das Papier um 1,1 Prozent auf 8,29 Euro zu. Rückenwind verleihen frische Einschätzungen aus dem Bankensektor sowie Zukäufe aus dem Kreis der Unternehmensangehörigen.

Damit setzt der Titel seine stabile Entwicklung fort. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursgewinn auf 5,0 Prozent, während der Konzern seine strategischen Initiativen in der Vermögensverwaltung vorantreibt.

Geteilte Signale bei Bank of America und Barclays

Im Mittelpunkt des Interesses stehen jüngste Bewertungen durch internationale Institute. Die Analysten von Bank of America hoben am 17. September ihr Kursziel für Aviva von 720 Pence auf 800 Pence an und beließen ihre Einstufung auf „Buy“. Das Haus signalisiert damit weiteres Potenzial für die Notierung.

Zurückhaltender äußerte sich am 18. September das Analysehaus Barclays. Die Experten bestätigten ihre Einstufung mit „Hold“ und legten das Kursziel auf 7,16 Pfund fest. Beide Häuser bescheinigen dem Konzern eine solide operative Verfassung, setzen bei den weiteren Kurserwartungen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte.

Expansion im Anleihesegment und Portfolioaktivitäten

Parallel dazu erweitert die Vermögensverwaltungstochter Aviva Investors ihr Angebot. Am Mittwoch startete die Gesellschaft den Aviva Short Duration Global Credit fund. Dieser Rentenfonds wurde mit einem Startkapital von 230 Millionen $ aus dem hauseigenen Multi-Asset-Team ausgestattet und bildet die vierte Neuauflage im Segment festverzinslicher Wertpapiere im Jahr 2026.

Aktienerwerb im Konzernumfeld

Beteiligungsaktivitäten meldete der Versicherer auch aus den eigenen Reihen. Am 15. September erwarben Douglas Brown, James Hillman, Charlotte Jones, Jason Storah und Mark Versey Anteilsscheine im Rahmen des Aviva All Employee Share Ownership Plan. Pippa Lambert kaufte zeitgleich Papiere über das Aviva Non-Executive Director Share Purchase Scheme.

Im Bereich der Absicherungsprodukte präsentierte das Unternehmen am Dienstag zudem Zahlen aus einer aktuellen Erhebung. Demnach überdenken 52 Prozent der Befragten ihren finanziellen Absicherungsbedarf infolge einschneidender Lebensereignisse. Aviva nutzt diese Ergebnisse zur Unterstützung einer breit angelegten Informationsinitiative zur Vorsorge.

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