AXT Aktie: 25,4-Millionen-Vertrag mit Vorauszahlung
AXT sichert sich einen 25,4 Millionen Dollar schweren Liefervertrag für Halbleiter-Substrate in China. Die Aktie legt deutlich zu.

- Liefervertrag über 25,4 Millionen Dollar
- 50 Prozent Vorauszahlung vereinbart
- KI-Boom treibt Kapazitätsausbau an
- Aktie springt um über acht Prozent
AXT meldet einen wichtigen Erfolg im chinesischen Halbleitermarkt. Die Aktie reagiert mit einem deutlichen Kurssprung von über acht Prozent. Ein neuer Liefervertrag sorgt für Planungssicherheit bis ins Jahr 2027.
Planungssicherheit durch Vorauszahlung
Die Tochtergesellschaft Beijing Tongmei Xtal Technology liefert künftig Indiumphosphid-Substrate an Nanjing Casela Technologies. Das Volumen beläuft sich auf rund 25,4 Millionen US-Dollar. Besonders attraktiv sind die Zahlungsbedingungen für AXT.
Der Kunde leistet eine Vorauszahlung von 50 Prozent innerhalb weniger Wochen. Der Restbetrag folgt bis Ende des Jahres. Analysten von Wedbush betonen, dass dieser Pakt das Risiko von Zahlungsausfällen und Exportbeschränkungen deutlich senkt.
KI-Boom treibt Kapazitätsausbau
Der Vertrag deckt schätzungsweise 20 Prozent der erwarteten Erlöse mit Indiumphosphid für 2027 ab. AXT baut derzeit massiv Kapazitäten aus. Das Unternehmen will den Hunger der KI-Branche nach spezialisierter Hardware stillen.
Parallel dazu verstärkt Tracy Liu den Vorstand. Die Expertin bringt über 30 Jahre Erfahrung im asiatischen Chipsektor ein. Ihre Ernennung erfolgt in einer Phase, in der AXT seine Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum festigen will.
Volatilität bleibt hoch
Trotz des aktuellen Aufschwungs auf 66,68 Euro bleibt die Aktie schwankungsanfällig. Seit dem Rekordhoch im Mai verlor das Papier fast die Hälfte an Wert. Dennoch notiert der Kurs weiterhin massiv über dem Tief vom Dezember 2025.
Zuletzt belasteten Sorgen um die Zinspolitik der US-Notenbank und ein Ausverkauf bei Speicherchipherstellern den gesamten Sektor. Die monatlichen Lieferungen aus dem neuen Vertrag starten im Jahr 2027.
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