B2Gold Aktie: 325 Millionen von Agnico Eagle

B2Gold verkauft Fingold-Anteil für 325 Millionen Dollar und tilgt Schulden. Operative Rückschläge in Kanada belasten die Aktie.

Die Kernpunkte:
  • Verkauf von Fingold-Beteiligung abgeschlossen
  • Kredit über 75 Millionen Dollar getilgt
  • Produktion übertrifft eigene Erwartungen
  • Brand in Goose-Mine belastet Ausblick

B2Gold schafft sich finanziellen Spielraum. Der Verkauf der Beteiligung an Fingold Ventures spült hunderte Millionen in die Kasse. Damit wappnet sich der Goldförderer gegen operative Rückschläge in Kanada. Ein strategischer Portfolio-Umbau.

Liquiditätsschub durch Asset-Verkauf

B2Gold schloss in der dritten Maiwoche den Verkauf seiner 70-prozentigen Beteiligung an Fingold Ventures ab. Käufer ist Agnico Eagle Mines. Der Deal bringt dem Unternehmen einen Barzufluss von 325 Millionen US-Dollar.

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Parallel dazu stieg der Bestand an Zahlungsmitteln bis Ende März auf 479 Millionen US-Dollar. Das ist ein Zuwachs von rund einem Viertel gegenüber dem Vorjahresende. B2Gold nutzte die Liquidität, um einen Kredit über 75 Millionen US-Dollar vollständig zu tilgen.

Damit steht die milliardenschwere Kreditlinie wieder in vollem Umfang zur Verfügung. Obendrein kaufte der Konzern im ersten Quartal 16 Millionen eigene Aktien zurück. Nach Quartalsende folgten weitere Rückkäufe im Wert von 18 Millionen US-Dollar.

Operative Hürden in Kanada und Mali

Operativ übertraf B2Gold im ersten Quartal mit einer Produktion von 237.763 Unzen Gold die eigenen Erwartungen. Der hohe Goldpreis trieb den Quartalsumsatz auf fast 1,2 Milliarden US-Dollar. Daraus resultierte ein freier Cashflow von 362 Millionen US-Dollar.

Ein Brand in der Brecheranlage der kanadischen Goose-Mine dämpft indes die kurzfristigen Aussichten. Für das zweite Quartal rechnet das Management dort nur noch mit maximal 20.000 Unzen. Das Unternehmen plant, die Reparaturen im dritten Quartal abzuschließen und hält am Jahresziel von bis zu 230.000 Unzen fest.

Ein kritischer Faktor bleibt der Fekola-Komplex in Mali. Hier wartet B2Gold auf eine Abbaugenehmigung für das Erweiterungsgebiet Fekola Regional. Erhält das Unternehmen diese Erlaubnis bis Ende Juni, bleibt das Jahresziel von bis zu 460.000 Unzen für diesen Standort erreichbar.

An der Börse spiegelt sich die aktuelle Unsicherheit wider. Die Aktie verlor auf Sicht von sieben Tagen fast sechs Prozent und notiert bei 3,99 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 28,1 gilt das Papier technisch als überverkauft. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von rund 37 Prozent.

Im Juni übernimmt ein neuer operativer Chef die Leitung. Zeitgleich schüttet B2Gold eine Quartalsdividende von 0,02 US-Dollar je Aktie aus. Die Auszahlung erfolgt Ende Juni an alle Aktionäre, die zum Stichtag in der zweiten Juniwoche registriert sind.

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