Bajaj Mobility Aktie: Manaus-Werk als Treiber?
Im dritten Quartal 2026 stiegen Umsatz und Motorradabsatz; das EBIT wechselte von einem Verlust zu einem positiven Ergebnis.

- Quartalsumsatz steigt um 57 Prozent
- EBIT erreicht 11,3 Millionen Euro
- Motorradabsatz wächst um 51,1 Prozent
- Manaus-Werk fertigt für Brasilien
Für Bajaj Mobility steht am 17. November 2026 ein Analystengespräch an. Der Termin folgt auf einen Zwischenbericht mit kräftigem Umsatzwachstum und einem positiven operativen Ergebnis. Die Aktie legte gestern um 5,4% zu und schloss bei 33,30 €.
Höherer Absatz und positives Ergebnis
Im Zwischenbericht zum dritten Quartal 2026 meldete Bajaj Mobility einen Konzernumsatz von EUR 351,1 Mio. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal entspricht das einem Anstieg um 57,0 %. Über die ersten neun Monate 2026 überschritt der Konzernumsatz damit die Marke von EUR 1 Mrd.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, kurz EBIT, erreichte im Berichtsquartal EUR 11,3 Mio. Im dritten Quartal 2025 hatte Bajaj Mobility noch einen operativen Verlust von EUR 71 Mio. ausgewiesen.
Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, dem EBITDA, meldete das Unternehmen EUR 40,7 Mio. Die zugehörige Marge betrug 11,6 %.
Auch beim weltweiten Motorradabsatz verzeichnete der Konzern einen Zuwachs: Die Marken KTM, Husqvarna Motorcycles und GASGAS kamen zusammen auf 47.390 Einheiten. Das waren 51,1 % mehr als im dritten Quartal 2025.
Zusätzliche Fertigung für Brasilien
Zum operativen Kontext gehört außerdem das KTM-Montagewerk in Manaus, das vor gut drei Wochen eröffnet wurde. Bajaj Mobility berichtete darüber ebenfalls im Zwischenbericht. Die Anlage umfasst sowohl die Fahrzeug- als auch die Motorenmontage.
Nach Unternehmensangaben ist das Werk bei Einschichtbetrieb auf eine Produktionskapazität von rund 10.000 Motorrädern pro Jahr ausgelegt. Es produziert ausschließlich für den brasilianischen Markt.
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