Ballard Power Aktie: Bewährungsprobe naht
Der Brennstoffzellenhersteller Ballard Power wird mit einem KUV von 9 bewertet, obwohl er Verluste schreibt. Der nächste Quartalsbericht im März wird zum entscheidenden Test für die aktuelle Markteinschätzung.

- Hohes Kurs-Umsatz-Verhältnis von 8,97
- Anhaltende Verluste bei moderatem Umsatz
- Nächster Quartalsbericht als wichtiger Test
- Analysten sehen Kursziel bei 2,24 USD
Die Bewertungsstruktur des Brennstoffzellenherstellers rückt wieder in den Fokus. Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 8,97 zahlen Anleger weiterhin eine deutliche Prämie – trotz anhaltender Verluste. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 794 Millionen Dollar, während der Umsatz der letzten zwölf Monate nur etwa 90,25 Millionen Dollar erreichte. Diese Schere wirft Fragen auf: Wie lange trägt das Vertrauen in künftiges Wachstum die aktuelle Bewertung?
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
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- Kurs-Umsatz-Verhältnis: 8,97x
- Marktkapitalisierung: ~794 Mio. USD
- Umsatz (TTM): ~90,25 Mio. USD
- Nettoverlust (TTM): ~119 Mio. USD
- Konsens-Kursziel: 2,24 USD
Quartalszahlen als Lackmustest
Am 12. März 2026 steht die nächste Berichterstattung an. Analysten erwarten vor allem Klarheit über den Auftragsbestand und die Maßnahmen zur Liquiditätssicherung. Der Cash-Burn von rund 119 Millionen Dollar in den vergangenen zwölf Monaten ist für ein Unternehmen dieser Größenordnung erheblich. Ohne konkrete Fortschritte beim Hochlauf der Produktion oder bei der Margenverbesserung dürfte der Druck auf die Bewertung zunehmen.
Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt derzeit bei 2,24 Dollar – ein Signal für Zurückhaltung. Erst wenn sich die kommerzielle Skalierung konkret abzeichnet, rechnen Experten mit einer Neubewertung nach oben.
Branche im Wandel
Der Wasserstoff-Sektor bewegt sich zunehmend von der Entwicklungs- in die Umsetzungsphase. Für Ballard Power bedeutet das: Die Bewertung hängt nicht mehr primär an Zukunftsversprechen, sondern an harten Kennzahlen. Besonders im Geschäft mit schweren Nutzfahrzeugen und stationären Anlagen muss das Unternehmen liefern. Die institutionellen Investoren, die einen Großteil der Aktien halten, werden genau beobachten, wie das Management im März auf die Profitabilitätsfrage antwortet.
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