Bank of America profitiert erneut vom Anleihenhandel

Als zweites großes Kreditinstitut nach JPMorgan Chase meldete heute auch die Bank of America ihre Ergebnisse zum vierten Quartal 2016. Und genau wie der Wettbewerber konnte man ebenfalls die Erwartungen des Marktes deutlich schlagen.

Wie das Bankhaus mitteilte, erwirtschaftete man im vergangenen Quartal einen Gewinn je Aktie von 0,40 Dollar. Erwartet worden waren hier von den Analysten 0,38 Dollar je Aktie. Beim Umsatz blieb die Bank of America mit ausgewiesenen 19,99 Milliarden Dollar allerdings leicht unter den Schätzungen, die im Vorfeld bei 20,85 Milliarden Dollar gelegen hatten. Dennoch zeigte sich die Bank sehr zufrieden.

Gute Aussichten für Netto-Zinseinnahmen

So äußerte sich Finanzvorstand Paul M. Donofrio zufrieden, dass man sowohl von starken Kundenaktivitäten als auch von einer guten Kostendisziplin profitieren konnte. Gleichzeitig stellte er in Aussicht, dass aufgrund des generell steigenden Zinsniveaus das Nettozinsergebnis im ersten Quartal deutlich ansteigen dürfte. Im vierten Quartal verzeichnete die Bank of America in dieser Position einen Anstieg von 6 % auf 10,3 Milliarden Dollar, während das Kreditbuch auf fast 916 Milliarden Dollar anstieg, ein Zuwachs zum Vorjahreszeitraum um 19 Milliarden Dollar.

Im Ergebnis profitierte die Bank of America auch davon, dass man erneut weniger Rückstellungen für faule Kredite vornehmen musste. Die entsprechenden Rückstellungen sanken im Berichtszeitraum von zuvor 810 Millionen Dollar auf 774 Millionen Dollar. Und auch der Umsatz im Anleihenhandel, der bereits in den Vor-Quartalen für sprudelnde Gewinne sorgte, zeigte erneut mit einem Plus von 12 % eine gute Performance.

Auch hier honorierte die Börse, dass die Bank die Erwartungen übertreffen konnte. Die Aktie kann rund 1,7 % auf 43,30 Dollar zur Zeit zulegen.

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