Barrick Aktie: Wachstumserfolge bejubelt

Der Goldkonzern beendet den Machtkampf in Mali mit einer 430-Millionen-Dollar-Zahlung und verkauft parallel die Hemlo-Mine in Kanada für bis zu 1,09 Milliarden Dollar.

Die Kernpunkte:
  • Lösung des Konflikts um Loulo-Gounkoto-Komplex
  • Zahlung von 430 Millionen Dollar an Mali
  • Verkauf der Hemlo-Mine für 1,09 Milliarden Dollar
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch

Barrick Mining hat eine transformative Woche hinter sich, die Anleger aufatmen lässt. Nach monatelanger Unsicherheit und einem harten Machtkampf in Afrika konnte der Goldriese endlich reinen Tisch machen – und gleichzeitig einen Milliarden-Deal in Kanada besiegeln. Ist damit der Weg für eine langfristige Rallye frei oder war der jüngste Kurssprung nur eine kurze Euphorie?

Ende des Machtpokers in Mali

Die Aktie kletterte am Freitag auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 35,98 Euro, was die enorme Erleichterung am Markt widerspiegelt. Verantwortlich für diesen massiven Auftrieb ist primär die Lösung eines Konflikts, der wie ein Damoklesschwert über dem Konzern schwebte: Die Einigung mit der Regierung von Mali.

Fast zwei Jahre lang stritt Barrick mit dem westafrikanischen Staat um den wichtigen Loulo-Gounkoto-Goldkomplex. Nun herrscht Klarheit. Für eine Zahlung von rund 430 Millionen Dollar (244 Milliarden CFA-Francs) kauft sich der Minenbetreiber von den Streitigkeiten frei. Diese Summe mag hoch erscheinen, doch sie beendet eine Phase der Lähmung, die den Konzern an der Börse erheblich belastet hatte.

Die Details der Einigung zeigen, wie ernst die Lage war:
* Alle strafrechtlichen Anklagen gegen Barrick und seine Mitarbeiter werden fallen gelassen.
* Vier inhaftierte Mitarbeiter kommen frei.
* Die staatliche Zwangsverwaltung der Mine, die seit Juni 2025 bestand, wird beendet.

Damit erhält Barrick die operative Kontrolle über seine ehemals profitabelste Mine zurück, nachdem dort zwischenzeitlich sogar Goldreserven beschlagnahmt wurden.

Milliarden-Deal in Kanada

Doch das Management ruhte sich nicht auf der Krisenbewältigung in Afrika aus, sondern trieb auch die Portfolio-Optimierung voran. Parallel zur Mali-Einigung vermeldete das Unternehmen den Abschluss des Verkaufs der Hemlo-Goldmine in Kanada.

Der Deal mit Carcetti Capital spült bis zu 1,09 Milliarden Dollar in die Kassen des Konzerns. Dieser Zufluss an frischem Kapital stärkt die Bilanz massiv und gibt Barrick neuen Spielraum für Investitionen oder Aktionärsvergütungen.

Mit der Beilegung des Mali-Konflikts und dem profitablen Exit in Kanada hat das Management in nur einer Woche zwei massive Baustellen geschlossen. Die Anleger honorieren diesen klaren Schnitt, der die Risiken drastisch reduziert und den Fokus wieder auf das operative Wachstum lenkt.

Barrick-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Barrick-Analyse vom 29. November liefert die Antwort:

Die neusten Barrick-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Barrick-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Barrick: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...