Barrick Gold Aktie: Gemischte Signale

Der Minenbetreiber sieht sich widersprüchlichen Signalen gegenüber: Ein japanischer Großinvestor reduziert seine Position, während ein Technologieabkommen in Sambia die Kupfergewinnung verbessern soll.

Die Kernpunkte:
  • Japanischer Investor reduziert Anteile um über 20 Prozent
  • Technologiepartnerschaft für Kupferprojekt in Sambia
  • Goldverkäufe im letzten Quartal deutlich gesunken
  • Aktie konsolidiert unterhalb des Jahreshochs

Während die US-Börsen feiertagsbedingt pausieren, müssen Anleger in Toronto heute widersprüchliche Nachrichten verarbeiten. Ein strategischer Technologie-Deal in Sambia steht einem deutlichen Rückzug eines institutionellen Investors gegenüber. Was wiegt aktuell schwerer für den Minenbetreiber?

Warnsignal durch Anteilsverkauf

Ein Dämpfer für die Stimmung kommt von der Sumitomo Mitsui Trust Group. Laut aktuellen Meldungen vom heutigen Montag hat der japanische Vermögensverwalter sein Engagement bei Barrick massiv reduziert. Insgesamt wurden 23.927 Aktien abgestoßen, was einer Verkleinerung der Position um 21,6 Prozent entspricht.

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Zwar halten die Japaner noch Papiere im Wert von rund 2,85 Millionen US-Dollar, doch Marktteilnehmer werten einen solch entschiedenen Teil-Ausstieg oft als Indikator für sinkendes Vertrauen. Dieser Schritt passt zur jüngsten Konsolidierungsphase der Aktie, die sich zuletzt schwer tat, das 52-Wochen-Hoch von 50,51 US-Dollar anzugreifen.

Technologischer Ausbau in Sambia

Operativ setzt der Konzern dagegen auf Expansion und Effizienzsteigerung. Für das Lumwana-Kupferprojekt in Sambia wurde eine wichtige Partnerschaft mit dem Technologieanbieter Metso fixiert. Der Einsatz spezieller Hochleistungs-Flotationszellen (Concorde Cell™ und TankCell®) soll die Kupfergewinnung aus komplexen Erzen signifikant verbessern.

Dieser Auftrag ist ein zentraler Baustein der „Super Pit“-Erweiterung. Barrick unterstreicht damit das Ziel, die Produktionsmengen seiner Tier-One-Kupfer-Assets langfristig zu steigern und die konstante Qualität der Konzentrate zu sichern.

Produktionssorgen und Preispuffer

Trotz der operativen Fortschritte bleibt die kurzfristige Performance an der Börse belastet. Am Freitag gaben die Titel an der NYSE um 1,83 Prozent auf 48,73 US-Dollar nach. Analysten blicken weiterhin kritisch auf die Produktionszahlen: Zuletzt sanken die Goldverkäufe im dritten Quartal um 13 Prozent, hauptsächlich verursacht durch Unterbrechungen im Loulo-Gounkoto-Komplex. Einziger Lichtblick ist das extrem hohe Preisniveau von über 4.000 US-Dollar je Feinunze in diesem Zyklus, das die geringeren Fördermengen finanziell abfedert.

Da die Wall Street heute geschlossen bleibt, richten sich die Blicke auf das Handelsvolumen an der Toronto Stock Exchange. Kurzfristig dürfte die Aktie in einer Seitwärtsbewegung verharren, eingekeilt zwischen der Unterstützung bei 48,00 US-Dollar und dem Widerstand am Jahreshoch. Die weitere Kursentwicklung wird davon abhängen, ob der Markt die langfristigen Investitionen in Afrika stärker gewichtet als die aktuellen Abflüsse institutioneller Gelder.

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