Barrick Gold Aktie: Zahlen entscheiden
Der Goldproduzent Barrick Gold legt im Februar die vollständigen Jahreszahlen 2025 vor. Im Fokus stehen die Produktionskosten und die Auswirkungen auf die Dividendenpolitik.

- Produktionskosten als Schlüsselkennzahl für Profitabilität
- Drei Großprojekte in Nevada, Sambia und Pakistan
- Balance zwischen Wachstumsinvestitionen und Cashflow
- Inflationäre Tendenzen könnten Margen belasten
Barrick Gold steht vor einem wichtigen Termin. Mitte Februar wird der Goldproduzent die vollständigen Jahreszahlen für 2025 vorlegen – und die Märkte warten gespannt auf die Details. Während die reinen Produktionszahlen bereits bekannt sind, fehlt noch die entscheidende Information: Wie profitabel lief das Geschäft wirklich?
Kosten im Fokus
Die vorläufigen Produktionsdaten vom Jahresanfang gaben zwar einen ersten Überblick über die Fördermengen, ließen aber die wichtigste Frage offen: Wie haben sich die All-In Sustaining Costs (AISC) entwickelt? Diese Kennzahl zeigt, wie teuer die Goldförderung tatsächlich ist – inklusive aller laufenden Kosten für den Erhalt der Produktionskapazitäten.
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Für Investoren ist das keine Nebensache. Denn Barrick befindet sich in einer kapitalintensiven Phase mit mehreren Großprojekten. Die Fähigkeit, dabei freien Cashflow zu generieren, bestimmt, ob die Dividendenpolitik des Unternehmens nachhaltig ist. Hinzu kommt: Inflationäre Tendenzen bei Bergbauausrüstung und Betriebsmitteln könnten die Margen belasten.
Drei Projekte im Blick
Nevada: Goldrush vor dem Start
Das Goldrush-Projekt in Nevada soll 2026 die kommerzielle Produktion aufnehmen. Die Anlage ist für Barrick von strategischer Bedeutung, da sie den natürlichen Rückgang der Förderung in anderen Minen ausgleichen und bis 2028 rund 400.000 Unzen pro Jahr liefern soll. Der Markt wartet auf die Bestätigung, dass der Zeitplan eingehalten wird.
Sambia: Lumwana-Expansion läuft
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie für die Lumwana Super Pit-Erweiterung Ende 2024 steht nun die Bauphase an. Das Projekt ist der Kern von Barricks Kupferstrategie in Afrika. Erste Produktion ist für 2028 geplant – Investoren achten auf Updates zum Baufortschritt und zur Kapitalverwendung.
Pakistan: Reko Diq in Wartestellung
Das gigantische Reko Diq Kupfer-Gold-Projekt bleibt langfristig interessant, auch wenn die Produktion erst 2028 starten soll. Jeder Fortschritt bei Infrastruktur und Finanzierung gilt als Signal für künftiges Wachstum.
Mit den Jahreszahlen wird sich zeigen, ob Barrick die Balance zwischen Wachstumsinvestitionen und Profitabilität halten kann.
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