Barrick Mining Aktie: 719.000 Unzen übertreffen Ziel

Barrick übertrifft mit 719.000 Unzen Gold im ersten Quartal die eigenen Erwartungen und profitiert von gestiegenen Edelmetallpreisen bei sinkenden Kosten.

Die Kernpunkte:
  • Goldproduktion übertrifft Prognose
  • Operativer Cashflow steigt deutlich
  • Kupferausbau in Sambia im Plan
  • Dividende von 0,175 Dollar je Aktie

Barrick Mining nutzt den Goldpreis-Rückenwind ungewöhnlich effektiv. Der Konzern förderte mehr als geplant, verdiente pro Unze deutlich mehr und drückte zugleich die Kosten. Das ist genau die Kombination, die Minenaktien gerade antreibt.

Der Kurs hat diese Entwicklung bereits stark vorweggenommen. Am Montag schloss die Aktie bei 64,40 CAD, nach einem Plus von 22,06 Prozent binnen sieben Tagen und 155,77 Prozent auf Jahressicht.

Mehr Gold, bessere Marge

Barrick produzierte im Auftaktquartal 719.000 Unzen Gold und 49.000 Tonnen Kupfer. Besonders stark liefen Nevada Gold Mines, Veladero und der schneller als erwartete Hochlauf von Loulo-Gounkoto in Mali.

Die Goldproduktion lag damit über der eigenen Spanne von 640.000 bis 680.000 Unzen und zugleich vier Prozent über dem Vorjahr. Für einen kapitalintensiven Minenkonzern ist das mehr als nur ein Volumenplus: Jeder zusätzliche Unzenbeitrag fällt in einem Hochpreisumfeld stärker ins Gewicht.

Der durchschnittlich erzielte Goldpreis kletterte auf 4.823 Dollar je Unze, ein Anstieg um 66 Prozent. Die nachhaltigen Gesamtkosten je Unze sanken auf 1.708 Dollar. Genau diese Spreizung erklärt den Ergebnissprung.

Cashflow springt an

Der Umsatz erreichte 5,22 Milliarden Dollar, der operative Cashflow lag bei 2,55 Milliarden Dollar und der zurechenbare freie Cashflow bei 1,21 Milliarden Dollar. Damit hat Barrick im Quartal nicht nur mehr produziert, sondern die höheren Preise auch sichtbar in Liquidität verwandelt.

Der bereinigte Gewinn lag bei 0,98 Dollar je Aktie und damit klar über der von LSEG erfassten durchschnittlichen Analystenerwartung von 0,78 Dollar. Aus einer Nettoverschuldung wurde innerhalb eines Jahres zudem eine Nettoliquidität von 2,4 Milliarden Dollar.

Ein operativer Schlüssel war Loulo-Gounkoto. Die Mine in Mali hatte nach einem Streit mit der Regierung über ein neues Bergbaugesetz länger stillgestanden; die vorläufige Verwaltung endete am 16. Dezember 2025. Im Quartal lieferte der Komplex bereits 64.000 Unzen, mit steigender Produktion von Monat zu Monat.

Kupferprojekt bleibt im Plan

Auch das Kupfergeschäft liefert eine klare Wachstumsstory. Beim Lumwana-Super-Pit-Ausbau in Sambia meldet Barrick Fortschritte im Zeit- und Budgetrahmen. Die Investitionen für dieses Jahr sollen am unteren Ende der Spanne von 750 bis 850 Millionen Dollar liegen.

Das Gesamtprojekt wird mit rund zwei Milliarden Dollar veranschlagt. Die erste Kupferproduktion aus der Erweiterung bleibt für Ende des ersten Quartals 2028 vorgesehen. Nach Abschluss soll Lumwana die jährliche Kupferproduktion von 117.000 Tonnen auf 240.000 Tonnen mehr als verdoppeln.

Bei der Ausschüttung bleibt Barrick ebenfalls konkret. Für die Quartalsleistung wurde eine Dividende von 0,175 Dollar je Aktie angekündigt, zahlbar am 15. Juni an zum 29. Mai eingetragene Aktionäre.

Der nächste operative Prüfstein ist das laufende Quartal: Barrick peilt 730.000 bis 770.000 Unzen Gold an. Mehr Beiträge sollen aus Loulo-Gounkoto, Goldrush in Nevada und später im Jahr aus Kibali in der Demokratischen Republik Kongo kommen.

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