Barrick Mining Aktie: Barclays setzt Kursziel auf 41 Dollar

Barclays beobachtet Barrick Mining mit Equal Weight und 41 Dollar Kursziel. Der Gold- und Kupferförderer wächst, kämpft aber mit Verzögerungen bei Reko Diq.

Die Kernpunkte:
  • Barclays startet Beobachtung mit Equal Weight
  • Lumwana Super Pit Erweiterung im Plan
  • Reko Diq Projekt verlangsamt sich
  • Quartalsdividende von 0,175 US-Dollar beschlossen

Barrick Mining bekommt zum Wochenschluss neue Aufmerksamkeit von der Wall Street. Barclays startet die Beobachtung des Gold- und Kupferförderers mit einer Einstufung auf „Equal Weight“ und einem Kursziel von 41,00 US-Dollar. Das signalisiert eher Zurückhaltung als neue Fantasie.

Parallel dazu bleibt das operative Bild gemischt. Die Aktie schloss am Freitag bei 56,21 CAD und gab 1,18 Prozent nach. Auf Sicht von zwölf Monaten steht trotzdem ein Plus von 119,54 Prozent zu Buche, seit Jahresbeginn liegt das Papier aber mit 6,34 Prozent im Minus.

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Wachstum läuft, aber nicht ohne Reibung

Der größere Treiber bleibt das Kupfergeschäft. In Sambia kommt die Erweiterung des Lumwana Super Pit planmäßig voran und bleibt im Rahmen des Budgets. Nach dem ersten Anheben der Gebäudehülle erwartet Barrick die ersten Lieferungen von Stahlkonstruktionen im zweiten Quartal.

Die Produktion aus dem Ausbau soll weiterhin Anfang 2028 starten. Für Barrick ist das ein wichtiger Baustein, weil das Projekt die Kupferseite des Portfolios deutlich stärken soll. Die Größe des Vorhabens ist beträchtlich: Allein Lumwana steht für ein Investitionsvolumen von 2 Milliarden US-Dollar.

Ganz anders entwickelt sich Reko Diq in Pakistan. Dort hat Barrick nach einer Sicherheitsprüfung das Tempo gedrosselt. Die Überprüfung läuft nun bis Mitte 2027, während das Management an dem Ziel festhält, erstmals Ende 2028 zu produzieren.

Edelmetalle liefern den Rückhalt

Trotz der Unsicherheit bei einzelnen Wachstumsprojekten bleibt das Umfeld für Gold und Kupfer grundsätzlich tragfähig. Barrick peilt für das Gesamtjahr eine zurechenbare Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen an. Bei Kupfer stehen 190.000 bis 220.000 Tonnen auf dem Plan.

Die Aktie selbst bewegt sich derzeit nahe an ihrem kurzfristigen Gleichgewicht. Der Kurs liegt fast auf dem 50-Tage-Durchschnitt von 56,58 CAD und über dem 200-Tage-Durchschnitt von 54,28 CAD, aber noch gut 21 Prozent unter dem Hoch von 71,86 CAD. Die hohe 30-Tage-Volatilität von 51,78 Prozent zeigt: Ruhig ist das Papier nicht.

Ausschüttung bleibt intakt

Für Aktionäre gibt es dennoch einen festen Anker. Barrick hat eine Quartalsdividende von 0,175 US-Dollar je Aktie beschlossen, zahlbar im Juni 2026 an Aktionäre mit Stichtag Ende Mai. Hinzu kommt der geplante Börsengang der nordamerikanischen Vermögenswerte, der bis Jahresende auf der Agenda bleibt, sofern die Marktbedingungen mitspielen.

Genau hier liegt der Kern der Geschichte: Barrick wächst weiter, aber nicht reibungslos. Lumwana läuft, Reko Diq bremst, und Barclays traut der Aktie vorerst nur eine Entwicklung im Marktdurchschnitt zu.

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