Barrick Mining Aktie: Beeindruckende Zahlen!

Barrick Mining übertrifft die Erwartungen mit Gewinn und Umsatz, erhöht die Dividende drastisch und plant einen Börsengang. Die Goldproduktion für 2026 soll jedoch sinken.

Die Kernpunkte:
  • Gewinn und Umsatz deutlich über Analystenerwartungen
  • Dividende wird um 140 Prozent angehoben
  • Börsengang der US-Assets durch Newmont-Kritik belastet
  • Goldförderung für 2026 voraussichtlich rückläufig

Barrick Mining profitiert weiter vom starken Goldumfeld – doch die geplante Abspaltung der Nordamerika-Assets wird von Spannungen mit Partner Newmont überschattet. Gleichzeitig liefern die jüngsten Quartalszahlen genug Stoff für Optimisten. Wie viel davon bleibt übrig, wenn die Förderprognose für 2026 nach unten zeigt?

Starke Zahlen, höhere Dividende

Im vierten Quartal legte Barrick beim Gewinn je Aktie auf 1,04 US-Dollar zu und lag damit über den Erwartungen von 0,85 US-Dollar. Der Umsatz stieg auf 5,98 Mrd. US-Dollar (Erwartung: 5,15 Mrd. US-Dollar) und damit deutlich gegenüber dem Vorjahr.

Ein zentraler Treiber für die gute Stimmung: die neue Dividendenpolitik. Künftig sollen 50% des freien Cashflows ausgeschüttet werden. Das führte zu einer Dividendenanhebung um 140% auf 0,42 US-Dollar je Aktie. Auszahlung ist am 16. März, Stichtag (Record Date) der 27. Februar.

Operativ meldete das Unternehmen für das Quartal zudem einen Rekord beim operativen Cashflow von 2,73 Mrd. US-Dollar. Auffällig: Kupfer steuerte zuletzt rund 30% zum EBITDA bei.

Newmont bremst die IPO-Pläne

Die geplante Börsennotierung der nordamerikanischen Gold-Assets trifft jedoch auf Gegenwind. Newmont, Partner im Joint Venture Nevada Gold Mines, hat öffentlich die operative Performance dort kritisiert. Barrick betreibt das Joint Venture und hält 61,5%, Newmont 38,5%.

Analysten taxieren das geplante Nordamerika-Paket laut Reuters auf etwa 42 Mrd. US-Dollar. Der Anfang Februar ernannte CEO Mark Hill stellte in Aussicht, im Rahmen des Börsengangs 10 bis 15% der neuen Einheit zu platzieren. Ziel sei ein Abschluss bis Ende 2026.

Ausblick: Weniger Gold, höhere Kosten

Trotz der starken Finanzzahlen dämpft der Blick nach vorn die Erwartungen. Für 2026 stellte Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen in Aussicht – nach 3,26 Mio. Unzen im Jahr 2025.

Zusätzlich kalkuliert das Unternehmen mit steigenden All-in Sustaining Costs von 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze (bei einer Goldpreis-Annahme von 4.500 US-Dollar je Unze). In einem Umfeld, in dem Gold im Februar neue Rekordstände erreicht und laut Berichten zeitweise über 4.900 US-Dollar je Unze gestiegen ist, rücken damit umso stärker die operativen Faktoren und die Umsetzung der Nordamerika-Pläne in den Fokus.

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