Barrick Mining Aktie: Belastung in Sicht?

Der Goldkonzern meldet hohe Gewinne für 2025, sieht sich jedoch durch Sicherheitsprobleme in Pakistan gezwungen, sein Flaggschiffprojekt Reko-Diq zu verschieben und mit steigenden Kosten zu kämpfen.

Die Kernpunkte:
  • Sicherheitsrisiken in Pakistan verzögern Reko-Diq-Projekt
  • Starke Jahreszahlen mit hoher Gewinnmarge
  • Steigende Produktionskosten belasten die Margen
  • Aktie notiert deutlich unter Jahreshoch

Barrick Mining kämpft an zwei Fronten: Die Zahlen glänzen, das Flaggschiffprojekt wackelt. Während der Goldriese für 2025 beeindruckende Ergebnisse vorgelegt hat, bremst ein Sicherheitsproblem in Pakistan den wichtigsten Wachstumstreiber aus.

Das Reko-Diq-Projekt, bislang als Grundpfeiler der langfristigen Produktionsstrategie gehandelt, steht vor einer erheblichen Verzögerung. Eskalierte Sicherheitsrisiken in Pakistan zwingen Barrick, den Prüfzeitraum bis Mitte 2027 zu verlängern. Phase 1 war ursprünglich mit 5,6 bis 6,0 Milliarden US-Dollar veranschlagt — nun warnt das Management vor potenziell deutlichen Kostensteigerungen und einem verschobenen Produktionsstart, der frühestens Ende 2028 erreichbar war. Die Investitionsausgaben werden bis auf Weiteres zurückgefahren.

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Starke Zahlen, steigende Kosten

Das operative Bild ist zweigespalten. Der Jahresumsatz 2025 erreichte knapp 17 Milliarden US-Dollar, das Nettoergebnis blieb mit einer Marge von rund 29 Prozent auf hohem Niveau. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 15 — für einen Goldproduzenten dieser Größe keine übertriebene Bewertung.

Allerdings steigen die Kosten spürbar. Die Gesamtbetriebskosten je Unze Gold legten im vierten Quartal 2025 um rund 15 Prozent zu, die All-in-Sustaining-Costs um etwa 9 Prozent. Wer auf sinkende Margen wettet, findet hier Argumente.

Die Dividende bleibt ein Pluspunkt: Eine Rendite von 3,9 Prozent bei einer Ausschüttungsquote von nur 29 Prozent und einem annualisierten Wachstum von rund 13 Prozent in den vergangenen fünf Jahren — das ist solide. Im Vergleich zu AngloGold Ashanti, das 3,3 Prozent Dividendenrendite bei einer Marktkapitalisierung von rund 54 Milliarden US-Dollar bietet, steht Barrick gut da.

Kurs unter Druck, Zahlen am 11. Mai

An der Börse spiegelt sich die Unsicherheit wider. Die Aktie notiert bei 58,32 CAD und damit rund 19 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Januar 2026. Der RSI liegt bei knapp 31 — technisch im überverkauften Bereich. Auf Jahressicht hat sich der Kurs mehr als verdoppelt, doch seit Jahresbeginn steht ein leichtes Minus.

Das Branchenumfeld bleibt bewegt: Agnico Eagle kündigte am 20. April eine milliardenschwere Konsolidierung in Finnland an, der Silbermarkt notiert auf Mehrjahrzehnthochs. Barrick selbst liefert am 11. Mai 2026 die Zahlen für das erste Quartal 2026 — inklusive Webcast und Analysten-Q&A. Dann wird sich zeigen, wie stark die Reko-Diq-Warnung die Prognosen belastet und ob das Management die Kostendynamik unter Kontrolle hat.

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