Barrick Mining Aktie: Dynamisches Teamwork!

Barrick Mining befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation mit neuer Finanzchefin, stark wachsenden Ressourcen im Fourmile-Projekt und ambitionierten Börsengang-Plänen für die zweite Jahreshälfte 2026.

Die Kernpunkte:
  • Neue CFO Helen Cai seit März im Amt
  • Fourmile-Projekt verdoppelt Goldressourcen erneut
  • IPO von NewCo für zweite Jahreshälfte geplant
  • Starke Umsatz- und Gewinnsteigerung für 2025

Barrick Mining steckt mitten in einem der ambitioniertesten Umbauprogramme der Goldminen-Branche. Ein neuer CFO ist seit März im Amt, der CEO-Posten bleibt vorerst vakant — und ein geplanter Börsengang soll noch vor Jahresende über die Bühne gehen. Gleichzeitig wächst das Vorzeigeprojekt Fourmile in Nevada weiter in beeindruckendem Tempo.

Neue Finanzchefin, offener CEO-Posten

Seit dem 1. März leitet Helen Cai als CFO die Finanzgeschicke des Konzerns. Sie folgt auf Graham Shuttleworth und bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in Kapitalmarktgeschäften, M&A und strategischer Planung mit — gesammelt bei Goldman Sachs und der China International Capital Corporation. Cai sitzt seit November 2021 im Barrick-Board, kennt das Unternehmen also von innen.

Komplizierter ist die Lage an der Konzernspitze. CEO Mark Bristow verließ Barrick überraschend im September 2025 nach fast sieben Jahren. Seitdem führt Interims-CEO Mark Hill das Unternehmen, während die Suche nach einer permanenten Nachfolge läuft — unter den Augen von Großaktionären wie BlackRock und dem aktivistischen Investor Elliott.

Fourmile verdoppelt seine Ressourcen erneut

Unabhängig von den Personalfragen liefert das Fourmile-Projekt in Nevada starke Zahlen. Zum zweiten Mal in Folge hat das Team die ausgewiesenen Goldressourcen verdoppelt: Aktuell stehen 2,6 Millionen Unzen in der Kategorie „Indicated“ sowie 13 Millionen Unzen „Inferred“ zu Buche. Das Bohrbudget für 2026 steigt auf 150 bis 160 Millionen US-Dollar, nach 91 Millionen im Vorjahr. Der Zugang über den geplanten Bullion Hill Decline soll planmäßig im vierten Quartal 2026 beginnen.

Fourmile ist eines der drei Kernobjekte des geplanten IPO-Vehikels „NewCo“ — neben einem 61,5-Prozent-Anteil an Nevada Gold Mines und einem 60-Prozent-Anteil an der Pueblo-Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik. Barrick plant, 10 bis 15 Prozent dieser Einheit noch in der zweiten Jahreshälfte an die Börse zu bringen.

Starke Zahlen, aber steigende Kosten

Die Finanzergebnisse für 2025 können sich sehen lassen: Der Umsatz stieg auf 16,96 Milliarden US-Dollar — ein Plus von rund 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn legte auf 4,99 Milliarden US-Dollar zu, mehr als doppelt so viel wie 2024. Der operative Cashflow im vierten Quartal erreichte 2,73 Milliarden, der freie Cashflow 1,62 Milliarden US-Dollar.

Allerdings steigen die Kosten spürbar. Die All-in Sustaining Costs (AISC) je Unze Gold lagen im vierten Quartal bei 1.581 US-Dollar — rund neun Prozent über dem Vorjahreswert. Für 2026 erwartet Barrick AISC zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar je Unze, was einen deutlichen Anstieg gegenüber 2025 bedeutet. Wie stark der hohe Goldpreis diesen Kostendruck abfedern kann, wird ein zentrales Thema der kommenden Quartale sein.

IPO mit Hürden

Der Weg zum Börsengang ist nicht frei von Hindernissen. Newmont hält 38,5 Prozent an Nevada Gold Mines und besitzt ein Vorkaufsrecht, falls Barrick seinen Anteil veräußern will. Zudem sieht Newmont die operative Entwicklung von NGM kritisch — die Performance habe sich in den vergangenen sechs Jahren verschlechtert. Jede Transaktion muss die vertraglichen Schutzklauseln der Joint-Venture-Vereinbarungen berücksichtigen.

Die Aktie hat in den vergangenen sechs Monaten rund 61 Prozent zugelegt und damit sowohl die Goldminen-Branche als auch den S&P 500 deutlich übertroffen. Ob der IPO-Zeitplan bis Ende 2026 hält, hängt maßgeblich davon ab, ob sich Barrick und Newmont über die Bedingungen einigen können — und ob bis dahin ein neuer CEO an Bord ist.

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