Barrick Mining Aktie: Erfolgsversprechend!

Scotiabank hebt das Kursziel für Barrick Mining deutlich an, während die Ernennung einer neuen Finanzchefin und hohe Edelmetallpreise den Aufwärtstrend stützen.

Die Kernpunkte:
  • Kursziel von Scotiabank auf 63 US-Dollar angehoben
  • Neue Finanzvorständin tritt im März 2026 an
  • Goldpreis über 5.100 US-Dollar je Unze
  • Geplanter Spin-off nordamerikanischer Aktivitäten

Barrick Mining profitiert von einem kräftigen Rückenwind: Ein deutlich erhöhtes Kursziel, Rekordstände bei Gold und Silber sowie eine anstehende Führungsumbesetzung treiben die Fantasie im Markt. Die Aktie notiert nahe dem 52-Wochen-Hoch, während Investoren auf die nächsten Schritte bei einer möglichen milliardenschweren Abspaltung blicken.

Deutliches Kursziel-Upgrade von Scotiabank

Auslöser der jüngsten Kursfantasie ist eine markante Anpassung durch Scotiabank. Analystin Tanya Jakusconek hat gestern ihr Kursziel für Barrick Mining von 43 auf 63 US‑Dollar angehoben. Ausgehend von den jüngsten Kursniveaus signalisiert das weiteres Aufwärtspotenzial.

Die Einstufung „Sector Outperform“ bleibt unverändert bestehen. Hintergrund ist vor allem das außergewöhnlich hohe Preisniveau bei Edelmetallen. Gold hat jüngst die Marke von 5.100 US‑Dollar je Unze überschritten, Silber liegt über 110 US‑Dollar. In diesem Umfeld passen Analysten ihre Gewinnschätzungen für große Produzenten nach oben an.

Wichtige Kennzahlen im Überblick:

  • Neues Kursziel Scotiabank: 63,00 US‑Dollar (zuvor 43,00 US‑Dollar)
  • Performance 12 Monate: +226,1 %
  • Marktkapitalisierung: rund 86,5 Mrd. US‑Dollar

Die starke Kursentwicklung der vergangenen zwölf Monate spiegelt damit sowohl den Preisboom bei Edelmetallen als auch gestiegene Erwartungen an die künftige Ertragskraft wider.

Neue Finanzchefin stärkt Führungsteam

Parallel zu den Analystenmeldungen sorgt eine Personalie im Top-Management für Aufmerksamkeit. Barrick Mining hat Helen Cai zur neuen Senior Executive Vice President und Chief Financial Officer berufen.

Der Wechsel soll zum 1. März 2026 wirksam werden. Die Gesellschaft koppelt den Amtsantritt damit zeitlich an die Veröffentlichung und Einreichung der Jahreszahlen. Am Markt wird dieser Schritt als Beitrag zu mehr Kontinuität im Finanzressort gewertet, gerade mit Blick auf anstehende strategische Projekte.

Komplexer Spin-off-Plan mit Newmont

Trotz des positiven Sentiments steht das Unternehmen vor einer anspruchsvollen Strukturmaßnahme. Geplant ist die Abspaltung der nordamerikanischen Aktivitäten in ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen. Der Wert dieses Pakets wird auf etwa 42 Mrd. US‑Dollar geschätzt.

Die Umsetzung hängt allerdings maßgeblich von der Zustimmung des Partners Newmont Corporation ab. Kernpunkt ist das Joint Venture Nevada Gold Mines (NGM), an dem Barrick 61,5 % und Newmont 38,5 % hält. Die vertraglichen Vereinbarungen räumen Newmont ein Vorkaufsrecht ein und verlangen dessen Zustimmung bei größeren strukturellen Änderungen.

Das betrifft auch mögliche Kapitalzuflüsse in das aussichtsreiche Fourmile-Projekt. Ohne Kooperation von Newmont lässt sich der geplante Börsengang der nordamerikanischen Einheit nicht wie vorgesehen realisieren. Ein konkreter Zeitplan für diese mögliche Wertfreisetzung ist daher weiterhin offen.

Bewertung und Blick auf die Zahlen

Aus Bewertungssicht deuten einzelne Analysen darauf hin, dass das aktuelle Kursniveau die Cashflow-Potenziale bei Goldpreisen oberhalb von 5.000 US‑Dollar je Unze noch nicht vollständig widerspiegelt. Entsprechend groß ist der Fokus auf die nächsten Geschäftszahlen.

Am 5. Februar 2026 will Barrick Mining die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Der Marktkonsens rechnet mit einem robusten Bericht. Auf Zwölfmonatsbasis liegt das Gewinnwachstum je Aktie (EPS) bei über 72 %. Die Aktie wird aktuell mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 24,2 gehandelt.

Technisch zeigt sich ein überkaufter Zustand: Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei etwa 76. Solange die Kombination aus hohen Edelmetallpreisen und steigenden Ertragskennzahlen trägt, bleibt der bestehende Aufwärtstrend jedoch fundamental untermauert.

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