Barrick Mining Aktie: Herausragende Fortschritte!
Der starke US-Dollar drückt den Goldpreis und damit den Aktienkurs von Barrick Mining. Das Unternehmen meldet trotzdem Rekord-Cashflows, kämpft aber mit steigenden Produktionskosten.

- Goldpreis fällt erstmals seit Februar unter 5.000 Dollar
- Starker US-Dollar belastet Rohstoffpreise
- Barrick erzielt Rekord-Cashflows und erhöht Dividende
- Steigende Produktionskosten setzen künftige Margen unter Druck
Der Goldpreis ist am Mittwoch unter die Marke von 5.000 Dollar je Unze gerutscht — zum ersten Mal seit der Eskalation des Nahost-Konflikts Ende Februar. Für Barrick Mining, dessen Erlöse direkt an den Spotpreis gebunden sind, schlägt das unmittelbar auf den Kurs durch. Die Aktie verlor heute rund 4,7 Prozent.
Starker Dollar als Gegenwind
Hinter dem Rücksetzer bei Gold und Silber steckt vor allem die Stärke des US-Dollars. Der Dollar-Index legte im laufenden Monat rund zwei Prozent zu und liegt damit etwa fünf Prozent über seinem Januartief. Seit Beginn des Iran-Konflikts hat der Greenback Gold als bevorzugten sicheren Hafen der Märkte abgelöst — ein klassisches Muster, das Rohstoffpreise belastet, weil sie für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer werden.
Zusätzlich erwarten Händler von Fed-Chef Jerome Powell angesichts anhaltender Inflationssorgen einen restriktiven Ton, was den Druck auf Edelmetalle weiter erhöht. Auch Silber verlor heute rund drei Prozent auf 76,90 Dollar je Unze.
Starke Fundamentaldaten, steigende Kosten
Der aktuelle Rücksetzer trifft ein operativ gut aufgestelltes Unternehmen. Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden Dollar und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden Dollar — jeweils Rekordwerte. Der Gewinn je Aktie erreichte mit 1,43 Dollar ebenfalls ein Allzeithoch. Parallel dazu erhöhte Barrick die Quartalsdividende um 40 Prozent auf 0,175 Dollar je Aktie und kündigte an, künftig 50 Prozent des freien Cashflows auszuschütten.
Strukturell bleibt jedoch ein Problem bestehen: Die All-in Sustaining Costs (AISC) stiegen im vierten Quartal um rund neun Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.581 Dollar je Unze. Für 2026 prognostiziert Barrick AISC zwischen 1.760 und 1.950 Dollar — ein deutlicher Anstieg, der die Margen bei fallenden Goldpreisen schnell unter Druck setzen kann.
Bewertung und längerfristige Performance
Trotz des jüngsten Kursrückgangs von rund elf Prozent innerhalb eines Monats liegt die Aktie auf Zwölfmonatssicht noch rund 100 Prozent im Plus. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14,4x liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 21,2x und dem Peer-Durchschnitt von 26,4x — ein Abschlag, den Marktbeobachter teils als Bewertungschance werten, teils mit den steigenden Produktionskosten und der geopolitischen Exponierung begründen.
Für die weitere Kursentwicklung bleibt der Goldpreis der entscheidende Taktgeber. Das Explorationsprojekt Fourmile in Nevada, wo die ausgewiesenen Goldressourcen zuletzt auf 2,6 Millionen Unzen verdoppelt wurden, und die planmäßig voranschreitende Lumwana-Erweiterung stützen die langfristige Wachstumsstory — kurzfristig aber dominiert die Richtung am Edelmetallmarkt.
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