Barrick Mining Aktie: Holprige Zeiten kommen?

Barrick Mining verliert wichtigen Contractor in Mali. Die Goldproduktion im Loulo-Gounkoto-Komplex bleibt weit unter dem Niveau von 2024.

Die Kernpunkte:
  • Wichtigster Auftragnehmer stellt Betrieb ein
  • Über 600 Mitarbeiter entlassen
  • Goldproduktion im ersten Quartal bei 80.000 Unzen
  • Quartalszahlen am 11. Mai erwartet

Kurz vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen gerät Barrick Mining unter Druck. Der wichtigste Auftragnehmer im malischen Loulo-Gounkoto-Goldkomplex stellt seinen Betrieb ein und entlässt mehr als 600 Mitarbeiter.

Contractor zieht sich zurück

Das Unternehmen Gounkoto Mining Services (GMS) hat Kündigungsschreiben an seine Belegschaft verschickt. GMS verwaltete die Förderung in der Gounkoto-Tagebaumine und der Yalea-North-Mine. Barrick plant, den Vertrag mit GMS für 2026 nicht zu verlängern. Ob das für 2027 anders aussieht, ist offen.

Beide Minen haben seit Dezember die Produktion nicht wieder aufgenommen. Berichte über einen schlecht gewarteten Minenschacht — verursacht durch fehlende Ersatzteile — verdeutlichen das Ausmaß der Investitionslücke. Für später in diesem Jahr erwarten Beobachter allerdings steigende Investitionen.

Produktion weit unter altem Niveau

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Im ersten Quartal 2026 förderte der Komplex rund 80.000 Unzen Gold. Für das zweite Quartal erwartet Barrick etwa 103.000 Unzen. Zum Vergleich: 2024 lieferte der Komplex noch 723.000 Unzen für das Gesamtjahr.

Der Hintergrund ist ein langer Streit mit der malischen Regierung über Steuern und Eigentumsrechte. Barrick übernahm die Kontrolle über den Komplex erst im Dezember zurück. Die Gounkoto-Mine hat das Unternehmen aus seiner Jahresplanung für 2026 komplett herausgehalten.

Loulo-Gounkoto gehört zu den größten Goldminen Afrikas. Barrick hält 80 Prozent der Anteile, der malische Staat 20 Prozent. Malis Goldproduktion sank im vergangenen Jahr um 23 Prozent — maßgeblich wegen der Betriebsunterbrechung.

Quartalszahlen am Montag

Für das Gesamtjahr 2026 hat Barrick eine Produktion von 260.000 bis 290.000 Unzen aus Loulo-Gounkoto in Aussicht gestellt. Ob der GMS-Abzug diese bereits reduzierte Prognose gefährdet, werden die Quartalszahlen zeigen.

Barrick veröffentlicht seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026 am Montag, dem 11. Mai, vor Börseneröffnung. Der Konsens erwartet einen Gewinn von 74 Cent je Aktie — ein Plus von rund 111 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Höhere Goldpreise dürften dabei geholfen haben, die Produktionsschwäche teilweise aufzufangen. Die All-in Sustaining Costs für 2026 prognostiziert Barrick mit 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze — deutlich über den 2025er Werten. Auf dem Analysten-Call am Montag wird das Management erklären müssen, wie es den Betrieb in Mali stabilisieren will.

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