Barrick Mining Aktie: Mali-Komplex liefert 80.000 Unzen
Barrick Gold nutzt hohe Goldpreise für 3-Mrd.-Dollar-Aktienrückkauf und starke Quartalszahlen. Produktion in Mali erholt sich schneller als erwartet.

- Neues Rückkaufprogramm über 3 Milliarden Dollar
- Umsatz steigt im Quartal um 67 Prozent
- Goldproduktion in Mali übertrifft Erwartungen
- Geplanter Börsengang bis Ende 2026
Barrick Mining nutzt den Goldpreisboom für einen klaren Schwenk in der Kapitalpolitik. Der Konzern hat ein neues Aktienrückkaufprogramm von bis zu 3 Milliarden Dollar genehmigt und verbindet die Nachricht mit starken Quartalszahlen. Im Hintergrund läuft bereits der geplante Börsengang der nordamerikanischen Goldaktivitäten, der bis Ende 2026 abgeschlossen werden soll.
Die Aktie hat den Rückenwind längst eingepreist, aber nicht vollständig. Am Dienstag schloss Barrick bei 62,82 CAD, binnen einer Woche ging es gut zehn Prozent nach oben. Vom 52-Wochen-Hoch trennt den Titel noch knapp 13 Prozent.
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Goldpreis füllt die Kasse
Neben der Rückkauf-Ermächtigung erklärte Barrick eine Quartalsdividende von 0,175 Dollar je Aktie. Die Ausschüttung passt zur leistungsabhängigen Dividendenpolitik des Konzerns. Der Umsatz sprang im ersten Quartal 2026 auf 5,22 Milliarden Dollar, ein Plus von 67 Prozent zum Vorjahreszeitraum.
Der eigentliche Hebel liegt im Goldpreis. Barrick erzielte im Quartal im Schnitt 4.823 Dollar je Unze und profitierte damit von einer massiv besseren Marge. Das zurechenbare EBITDA stieg auf 2,76 Milliarden Dollar und hat sich damit mehr als verdoppelt.
Das Management spricht beim aktuellen Aktienkurs von „außergewöhnlichem Wert“. Diese Formulierung ist bemerkenswert, weil Barrick parallel erhebliche Investitionen stemmen muss. Rückkäufe, Dividende, Projektpipeline und der geplante Teil-Börsengang konkurrieren um Kapital.
Mali liefert wieder
Operativ kam ein wichtiger Impuls aus Mali. Der Loulo-Gounkoto-Komplex lief nach dem Streit mit der Regierung über den Bergbaukodex von 2023 wieder hoch, nachdem die Anlage über weite Teile von 2025 nur eingeschränkt produzierte. Im Quartal steuerte der Komplex 80.000 Unzen Gold bei.
Der Neustart verlief schneller als erwartet. Barrick verwies auf bessere Effizienz im Abbau und in der Verarbeitung. Konzernweit lag die Goldproduktion bei 719.000 Unzen und damit klar über der internen Prognose.
Parallel bleibt Kupfer ein strategischer Ausbaupunkt. In Sambia treibt Barrick die Erweiterung der Lumwana-„Super Pit“ voran, die Projektkosten werden auf 2 Milliarden Dollar veranschlagt. Das Reko-Diq-Projekt in Pakistan soll 2029 anlaufen und langfristig eine bedeutende Kupferproduktion liefern.
Einige Bewertungsmodelle sehen den inneren Wert der Aktie inzwischen nahe 48 US-Dollar. Die Argumentation stützt sich auf den Abschlag des Unternehmenswerts zum EBITDA. Gleichzeitig bleibt das Geschäftsmodell empfindlich gegenüber Goldpreisschwankungen und regulatorischen Risiken in Ländern wie Mali und der Demokratischen Republik Kongo.
Für das zweite Quartal erwartet Barrick eine Goldproduktion von 730.000 bis 770.000 Unzen. Die Jahresprognose bleibt unverändert. Nach der starken Erholung in Mali liegt der nächste Beweis nun in der Stabilität: Hält die Produktion das höhere Niveau, bekommt das Rückkaufprogramm deutlich mehr Gewicht.
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