Barrick Mining Aktie: Positive Aussichten!

Barrick Mining meldet Rekordergebnisse und erhöht die Dividende deutlich, sieht sich jedoch mit steigenden Produktionskosten und einem Rückgang der Goldförderung konfrontiert.

Die Kernpunkte:
  • Rekordausschüttung von 0,42 US-Dollar je Aktie
  • Umsatz und Gewinn je Aktie übertrumpfen Erwartungen
  • Goldproduktion sinkt, Kosten steigen deutlich an
  • Geplanter Börsengang der US-Goldaktiva für 2026

Barrick Mining hat heute eine Rekorddividende ausgezahlt — und das auf Basis tatsächlich starker Zahlen. Das vierte Quartal 2025 lieferte Rekorderlöse, einen deutlichen Gewinnsprung und einen massiven Aktienrückkauf. Gleichzeitig steigen die Produktionskosten, und die Goldförderung schrumpft. Das Bild ist stark, aber nicht makellos.

Rekordausschüttung auf Basis solider Ergebnisse

Die Dividende für Q4 2025 beträgt 0,42 US-Dollar je Aktie — ein Anstieg von 140 % gegenüber dem Vorquartal. Möglich wurde das durch eine grundlegende Reform der Ausschüttungspolitik: Barrick strebt künftig an, 50 % des freien Cashflows auszuschütten, aufgeteilt in eine feste Basisdividende von 0,175 US-Dollar pro Quartal und eine variable Jahresendkomponente.

Die Zahlen dahinter sind beeindruckend. Im vierten Quartal erzielte Barrick einen Umsatz von 6,0 Milliarden US-Dollar und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,04 US-Dollar — deutlich über dem Analystenkonsens von 0,85 US-Dollar. Ergänzend kaufte das Unternehmen im Gesamtjahr 2025 rund 51,9 Millionen eigene Aktien zurück, etwa 3 % des Streubesitzes, für insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar.

Steigende Kosten trüben das Bild

Weniger erfreulich: Die Goldproduktion im vierten Quartal sank um rund 19 % gegenüber dem Vorjahr auf 871.000 Unzen — unter anderem wegen der zeitweisen Betriebsunterbrechung in der Mine Loulo-Gounkoto in Mali. Die All-in-Sustaining-Costs (AISC) stiegen um 9 % auf 1.581 US-Dollar je Unze.

Für 2026 erwartet Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen bei AISC von 1.760 bis 1.950 US-Dollar — ein weiterer Kostenanstieg, der auf niedrigere Erzgehalte, teurere Betriebsmittel und den Wiederanlauf in Loulo-Gounkoto zurückgeht.

Geplanter Börsengang als strategischer Schritt

Das strukturell bedeutsamste Vorhaben des Jahres ist der geplante Spin-off der nordamerikanischen Goldaktiva. Unter dem Arbeitstitel „NewCo“ sollen die Beteiligungen an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo sowie das vollständig eigene Fourmile-Projekt in Nevada gebündelt und noch bis Ende 2026 an die Börse gebracht werden. Barrick will eine kontrollierende Mehrheit behalten.

Fourmile gewinnt dabei an Gewicht: Die ausgewiesenen Goldressourcen wurden zum zweiten Mal in Folge verdoppelt und liegen nun bei 2,6 Millionen Unzen in der angezeigten und 13 Millionen Unzen in der abgeleiteten Kategorie. Das Bohrbudget steigt 2026 auf 150 bis 160 Millionen US-Dollar, nach 91 Millionen im Vorjahr.

Die Barrick-Aktie hat in den vergangenen sechs Monaten rund 61 % zugelegt und damit sowohl den S&P 500 als auch den Branchendurchschnitt deutlich übertroffen. Aktuell notiert der Titel rund 18 % unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Januar — der jüngste Kursrückgang spiegelt die gestiegenen Kostenerwartungen für 2026 wider. Der NewCo-IPO bleibt der entscheidende Katalysator für die zweite Jahreshälfte.

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