Barrick Mining Aktie: Ungebremster Optimismus!
Barrick Mining schüttet eine deutlich erhöhte Dividende aus, sieht sich jedoch mit sinkender Goldproduktion und einem Streit mit Newmont um den geplanten Börsengang konfrontiert.

- Dividende steigt um 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar
- Goldproduktion fällt um 17 Prozent im Gesamtjahr
- Streit mit Newmont gefährdet geplanten Börsengang
- Neue Ausschüttungspolitik mit Basisdividende und Bonus
Morgen, am 16. März 2026, erhalten Barrick-Mining-Aktionäre eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie — 140 Prozent mehr als im Vorquartal. Hinter der Ausschüttung stecken Rekordergebnisse. Gleichzeitig droht ein Streit mit Newmont einen zentralen Strategieplan zu torpedieren.
Rekordquartal treibt die Ausschüttung
Das vierte Quartal 2025 war für Barrick das stärkste in der Unternehmensgeschichte. Der operative Cashflow erreichte 2,73 Milliarden US-Dollar, der freie Cashflow 1,62 Milliarden — jeweils 13 und 9 Prozent mehr als im Vorquartal. Der Gewinn je Aktie kletterte auf 1,43 US-Dollar, bereinigt auf 1,04 US-Dollar — ein Plus von 88 beziehungsweise 79 Prozent gegenüber Q3. Der Umsatz von 5,98 Milliarden US-Dollar übertraf die Analystenerwartungen von 5,15 Milliarden deutlich.
Auf dieser Basis hat Barrick eine neue Ausschüttungspolitik eingeführt: 50 Prozent des zurechenbaren freien Cashflows sollen künftig an Aktionäre zurückfließen — aufgeteilt in eine feste Basisdividende von 0,175 US-Dollar pro Quartal und eine jährliche Bonuskomponente. Ergänzt wurde die Dividende durch Aktienrückkäufe von 1,5 Milliarden US-Dollar im Gesamtjahr 2025, was rund 3 Prozent der ausstehenden Aktien entspricht. Insgesamt schüttete Barrick 2025 einen Rekordwert von 2,39 Milliarden US-Dollar aus.
Steigende Kosten, sinkende Produktion
Die starken Finanzzahlen kamen trotz operativer Gegenwind zustande. Die Goldproduktion sank 2026 um 17 Prozent auf 3,26 Millionen Unzen — unter anderem wegen der Betriebsunterbrechung in der Mine Loulo-Gounkoto. Die Gesamtbetriebskosten lagen im Gesamtjahr bei 1.199 US-Dollar je Unze, die All-in-Sustaining-Costs bei 1.637 US-Dollar — beide leicht über der eigenen Guidance, bedingt durch höhere Lizenzgebühren infolge des gestiegenen Goldpreises sowie Kostendruck durch Zölle.
Für 2026 erwartet Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen und eine Kupferproduktion von 190.000 bis 220.000 Tonnen.
IPO-Plan unter Druck
Der strategisch bedeutsamste Schritt des Unternehmens — ein geplanter Börsengang der nordamerikanischen Goldaktiva — steht vor einem ernsthaften Hindernis. Newmont hat gegenüber Barrick eine Verzugsmitteilung wegen angeblicher Misswirtschaft im gemeinsamen Nevada-Joint-Venture eingereicht. Das geplante IPO-Vehikel würde Barricks Anteil an Nevada Gold Mines, das Fourmile-Entwicklungsprojekt sowie eine Mine in der Dominikanischen Republik umfassen — ebenfalls ein Joint Venture mit Newmont.
Barricks Vorstand hat dennoch beschlossen, die IPO-Vorbereitungen fortzusetzen. Das Fourmile-Projekt in Nevada lieferte zuletzt positive Nachrichten: Die ausgewiesene Goldmineralressource wurde 2025 verdoppelt, weitere Zuwächse werden für 2026 erwartet.
Ob Newmonts Einspruch den Zeitplan für den Börsengang kippt oder nur verzögert, bleibt offen. Klar ist: Mit einem Goldpreis auf erhöhtem Niveau, einer institutionellen Beteiligungsquote von rund 91 Prozent und einem strukturell verbesserten Ausschüttungsrahmen geht Barrick mit solider Rückendeckung in diesen Konflikt.
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