Barrick Mining Aktie: Verbesserte Effizienzmaßnahmen

Der Aktienkurs von Barrick Mining fällt stärker als der Goldpreis, da der Markt den Konzern zunehmend wie einen Silberproduzenten bewertet. Trotz moderater Bewertung belasten Produktionsrückgänge.

Die Kernpunkte:
  • Aktie fällt stärker als Goldpreis
  • Enge Kopplung an Silbermarkt
  • Moderate Bewertung und Dividende
  • Produktionsrückgang belastet Ergebnis

Barrick Mining verliert seit zwei Wochen deutlich an Boden — und das stärker, als der Goldpreisrückgang allein erklären würde. Der Grund liegt in einer überraschend engen Kopplung an den Silbermarkt, der zuletzt noch heftiger korrigiert hat als Gold.

Warum Silber den Ausschlag gibt

Gold fiel seit seinem Hoch von 5.242 Dollar am 10. März um rund 11,5 Prozent. Barrick-Aktionäre erlebten im gleichen Zeitraum einen Rückgang von 18,3 Prozent. Die Lücke erklärt sich durch Silber: Seit dem Hoch von 89,59 Dollar je Unze am 10. März brach der Silberpreis um mehr als 20 Prozent ein. Da Barrick beide Metalle fördert, reagiert die Aktie offenbar stärker auf Silberbewegungen als auf reine Goldpreisschwankungen — der Markt bewertet sie derzeit eher wie einen Silberproduzenten.

Hintergrund des Edelmetallrückgangs sind Sorgen über steigende Ölpreise, die Inflationserwartungen anheizen und Kapital aus dem Edelmetallsegment in Anleihen umlenken könnten. Gold fiel neun Handelstage in Folge.

Bewertung und Ausblick

Trotz des Kursrückgangs auf rund 30,45 Euro bleibt die Bewertung moderat: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der Vorjahresergebnisse liegt bei 13,8, auf Basis der Analystenschätzungen für das nächste Jahr sogar bei nur rund 10. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von 4,2 Prozent. Das neue Ausschüttungsmodell sieht vor, 50 Prozent des freien Cashflows an Aktionäre zurückzugeben — bestehend aus einer festen Quartalsdividende von 0,175 Dollar je Aktie und einer variablen Jahreskomponente.

Analysten rechnen mittelfristig mit einer deutlichen Erholung der Edelmetallpreise. Für 2026 und 2027 implizieren die Konsensschätzungen ein Gewinnwachstum je Aktie von 49,6 beziehungsweise 19 Prozent. Bis 2028 soll der freie Cashflow von 3,5 Milliarden auf 6,64 Milliarden Dollar steigen.

Produktionsrückgang als zusätzliche Belastung

Neben dem Preisdruck belastet auch die operative Seite: Im vierten Quartal 2025 sank die Goldproduktion um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 871.000 Unzen — maßgeblich wegen der Betriebsunterbrechung in der Loulo-Gounkoto-Mine. Die Produktionsguidance für 2026 liegt bei 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen und damit unter dem bereinigten Vorjahreswert.

Längerfristig setzt Barrick auf das Fourmile-Projekt in Nevada, wo die nachgewiesenen Goldressourcen zuletzt auf 2,6 Millionen Unzen angehoben wurden. RBC-Analyst Josh Wolfson hatte kürzlich darauf hingewiesen, dass Nevada Gold Mines rund 60 Prozent des Barrick-Marktwertes ausmacht — ein Faktor, der die strategische Bedeutung des Projekts unterstreicht.

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