Barrick Mining Aktie: Zukunftssicher positioniert!

Barrick Mining stabilisiert seine Afrika-Operationen und plant die Ausgliederung nordamerikanischer Goldprojekte. Ein Rechtsstreit mit Partner Newmont könnte den geplanten Börsengang jedoch gefährden.

Die Kernpunkte:
  • Einigung mit Mali sichert Goldproduktion bis 2036
  • Börsengang für nordamerikanische Projekte geplant
  • Rechtsstreit mit Newmont blockiert möglicherweise IPO
  • Starker Cashflow trotz steigender Produktionskosten

Barrick Mining steckt mitten in einem der ambitioniertesten Umbauprogramme seiner Geschichte. Während der Goldpreis im März 2026 nahe historischer Höchststände notiert, arbeitet CEO Mark Hill gleichzeitig an der Stabilisierung riskanter Afrikaoperationen und an der Ausgliederung der nordamerikanischen Kronjuwelen per Börsengang.

Mali-Einigung beendet zwei Jahre Unsicherheit

Im Februar 2026 einigte sich Barrick mit der malischen Militärregierung auf einen umfassenden Vergleich. Das Ergebnis: Die Abbaugenehmigung für den Loulo-Gounkoto-Komplex wurde bis 2036 verlängert, der Betrieb kann wieder vollständig aufgenommen werden. Für 2026 peilt Barrick dort eine Produktion zwischen 260.000 und 290.000 Unzen an — ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung des Cashflows, nachdem die Betriebsunterbrechung maßgeblich zu einem Produktionsrückgang von 17 Prozent im Gesamtjahr 2025 beigetragen hatte.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Barrick Mining?

Die Einigung hat über Barrick hinaus Bedeutung. Indem das Unternehmen ausstehende Zahlungen leistete statt abzuziehen, hat es einen möglichen Präzedenzfall geschaffen, wie internationale Bergbaukonzerne mit dem malischen Bergbaugesetz von 2023 umgehen können — das eine staatliche Beteiligung von 35 Prozent vorsieht.

NewCo-IPO: Chancen und ein handfester Rechtsstreit

Das zweite strategische Standbein ist die geplante Ausgliederung der nordamerikanischen Goldoperationen in eine neue Gesellschaft, kurz NewCo. Diese soll Barricks Anteile am Nevada Gold Mines Joint Venture, an Pueblo Viejo sowie das vollständig eigene Fourmile-Projekt in Nevada umfassen. Der Börsengang ist für Ende 2026 geplant, Barrick will eine kontrollierende Mehrheit behalten.

Das Herzstück von NewCo ist Fourmile. Das Projekt in Nevada weist inzwischen 2,6 Millionen Unzen angezeigte Ressourcen und 13 Millionen Unzen abgeleitete Ressourcen aus — eine Verdoppelung der deklarierten Goldressourcen zum zweiten Mal in Folge. Das Produktionspotenzial wird auf bis zu 750.000 Unzen jährlich geschätzt, bei Gesamtkosten (AISC) von rund 650 bis 750 Dollar je Unze. Das würde Fourmile zu einer der kostengünstigsten Goldoperationen weltweit machen.

Allerdings steht dem IPO ein ernstes rechtliches Hindernis im Weg. Joint-Venture-Partner Newmont stellte Barrick am 3. Februar 2026 eine formelle Verzugsmitteilung zu und verwies auf einen Produktionsrückgang von 23 Prozent im vierten Quartal 2025 an den NGM-Standorten Carlin und Cortez. Newmont wertet den geplanten Börsengang zudem als „Change of Control“-Ereignis und beruft sich auf sein Vorkaufsrecht sowie Sperrrechte an NGM-Anteilen. Verweigert Newmont die Zustimmung, könnte die Ausgliederung rechtlich blockiert werden.

Solide Basis, steigende Kosten

Trotz dieser Belastungen zeigt Barricks Finanzlage Stärke. Im vierten Quartal erzielte das Unternehmen einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden Dollar und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden Dollar — jeweils Rekordwerte. Der Gewinn je Aktie erreichte mit 1,43 Dollar ebenfalls einen Höchststand. Im Gesamtjahr 2025 wuchs der freie Cashflow um 194 Prozent.

Die Kehrseite: Die Produktionskosten steigen spürbar. Für 2026 prognostiziert Barrick einen AISC zwischen 1.760 und 1.950 Dollar je Unze — ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr, getrieben durch niedrigere Abbaugrade, teurere Betriebsmittel und gestiegene Goldpreisannahmen.

Ein Jahr der Entscheidungen

Die Goldproduktionsprognose für 2026 liegt bei 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen. Die Aktie hat in den vergangenen sechs Monaten um 61,3 Prozent zugelegt und damit sowohl die Goldminen-Branche (+53 Prozent) als auch den S&P 500 (+6,1 Prozent) deutlich übertroffen.

Ob der NewCo-IPO den Rechtsstreit mit Newmont übersteht und Fourmile seine außergewöhnlichen Ressourcenschätzungen in eine Produktionsentscheidung überführt, wird den Kursverlauf in den kommenden Monaten maßgeblich bestimmen.

Barrick Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Barrick Mining-Analyse vom 18. März liefert die Antwort:

Die neusten Barrick Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Barrick Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Barrick Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Barrick Mining