BASF: 12 Milliarden Ausschüttung bis 2028
BASF schlägt stabile Dividende von 2,25 Euro vor und plant Milliardenausschüttung bis 2028. Analysten sehen Risiken durch Währungseffekte.

- Dividendenvorschlag von 2,25 Euro je Aktie
- Milliardenausschüttung bis 2028 geplant
- Weiter Prognosekorridor verunsichert Analysten
- Aktie nahe 52-Wochen-Hoch notiert
Am 30. April wird es für BASF-Aktionäre ein dichter Tag. Morgens kommen die Erstquartalszahlen, danach folgt die Hauptversammlung — und auf der Tagesordnung stehen Entscheidungen, die die Kapitalstrategie bis 2028 prägen.
Dividende bleibt stabil
Der Vorstand schlägt 2,25 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vor — exakt das Niveau des Vorjahres. Stimmen die Aktionäre zu, fließt das Geld am 6. Mai. Auf Basis des aktuellen Kurses von 54,55 Euro ergibt sich eine Dividendenrendite von rund 4,2 Prozent.
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Das ist eingebettet in ein größeres Versprechen. Bis 2028 plant BASF eine Gesamtausschüttung von mindestens 12 Milliarden Euro. Der Plan: jährliche Basisdividenden von mindestens 2,25 Euro, ergänzt durch Aktienrückkäufe von bis zu 4 Milliarden Euro. Damit das Rückkaufprogramm formal gesichert ist, steht auf der Hauptversammlung auch eine neue Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien zur Abstimmung.
Breiter Prognosekorridor macht Analysten nervös
Für 2026 peilt das Management ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro an. Die Spanne von fast 800 Millionen Euro ist bemerkenswert weit. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen makroökonomische Unsicherheiten — allen voran Währungseffekte.
Konkret: Ein schwacher US-Dollar drückt auf das operative Ergebnis. Analysten rechnen im ersten Quartal mit einem negativen Währungseffekt im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Beim Umsatz liegt die Konsensschätzung zwischen 15,6 und 18,2 Milliarden Euro — auch das ist eine auffällig breite Spanne.
Kurs nahe Jahreshoch
Die Aktie hat sich zuletzt deutlich erholt. Mit plus 22 Prozent seit Jahresbeginn und einem Kurs knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 54,70 Euro notiert das Papier klar über allen relevanten Durchschnittslinien. Der RSI liegt bei 17 — ein technisch überverkauftes Niveau, das auf kurzfristigen Verkaufsdruck hindeutet.
Auf der Hauptversammlung stehen neben der Dividende weitere Punkte an. Mark Garrett kandidiert für den Aufsichtsrat. Deloitte soll erneut als Abschlussprüfer für 2026 bestellt werden. Den Auftakt macht Vorstandschef Markus Kamieth mit seiner Rede — direkt nach Veröffentlichung der Quartalszahlen am frühen Morgen.
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