BASF: 4,8 Millionen Aktien in einer Woche eingezogen

BASF kauft in einer Woche fast fünf Millionen Aktien zurück und zieht sie ein. Das Programm soll bis Ende Juni abgeschlossen sein.

Die Kernpunkte:
  • Fast 5 Mio. Aktien in einer Woche erworben
  • Zurückgekaufte Papiere werden eingezogen
  • CFO und Vorstand kaufen parallel Aktien
  • Sparziel für 2026 auf 2,3 Mrd. Euro erhöht

Fast fünf Millionen eigene Aktien in einer einzigen Woche: BASF gibt beim laufenden Rückkaufprogramm in der Schlussphase spürbar Gas. Bis Ende Juni soll das Programm abgeschlossen sein.

Tempo in der Zielgeraden

Zwischen dem 4. und 8. Mai erwarb BASF knapp 4,8 Millionen eigene Aktien. Seit Programmstart im November 2025 summiert sich das Volumen auf rund 24,3 Millionen Aktien. Das Gesamtprogramm umfasst bis zu 1,5 Milliarden Euro.

Die zurückgekauften Papiere werden eingezogen. Das Grundkapital sinkt, der Gewinn je Aktie steigt. Das Programm ist Teil eines größeren Rahmens: Auf dem Capital Markets Day im September 2024 kündigte BASF Rückkäufe von insgesamt 4 Milliarden Euro bis Ende 2028 an.

Parallel meldete der Konzern Insiderkäufe. CFO Dirk Elvermann kaufte am 11. Mai Aktien, weitere Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder hatten bereits am 5. Mai zugegriffen.

Schwieriges Umfeld, stabiler Ausblick

Das Programm läuft in einem herausfordernden Marktumfeld. Im ersten Quartal 2026 fiel der Umsatz um 3 Prozent auf 16,02 Milliarden Euro — schwache Nachfrage und Währungsgegenwind drückten das Ergebnis.

Das Management steuert mit Kostendisziplin dagegen. Die annualisierten Einsparungen lagen Ende 2025 bei rund 1,7 Milliarden Euro. Für 2026 hob BASF das Sparziel auf 2,3 Milliarden Euro an.

Den Jahresausblick hält der Vorstand aufrecht. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro landen, der freie Cashflow bei bis zu 2,3 Milliarden Euro.

Aktie nahe Jahreshoch

Der Kurs reagiert positiv. Mit 53,33 Euro liegt die Aktie rund 15 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn hat das Papier knapp 20 Prozent zugelegt — und notiert nur etwa 2,5 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 54,70 Euro.

Als offenen Risikofaktor nennt BASF den Nahost-Konflikt. Mögliche Folgen für Energie- und Rohstoffpreise lassen sich laut Konzern derzeit nicht zuverlässig einschätzen. Bis Ende Juni, wenn das aktuelle Rückkaufprogramm endet, dürfte das einer der wenigen echten Unsicherheitsfaktoren bleiben.

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