BASF Aktie: Aktionäre im Vordergrund
BASF setzt trotz rückläufiger Umsätze und Gewinne konsequent auf Kapitalrückgabe an Aktionäre. Das Aktienrückkaufprogramm nähert sich seinem Ziel, während Kostensenkungen die Erwartungen übertreffen.

- Aktienrückkäufe im Wert von 1,5 Mrd. Euro laufen
- Kosteneinsparungen über Planzielen
- Dividende von mindestens 2,25 Euro je Aktie
- Ausblick für 2026 unter Markterwartungen
Trotz eines schwachen Geschäftsjahres 2025 setzt BASF konsequent auf Kapitalrückgabe: Das laufende Aktienrückkaufprogramm hat bereits mehr als 17,5 Millionen eigene Aktien erfasst und nähert sich seinem geplanten Abschluss im Juni 2026. Ein klares Signal an Investoren — auch wenn der operative Turnaround noch aussteht.
Rückkauf als Vertrauensbeweis
Das aktuelle Programm umfasst ein Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro und ist Teil eines größeren Rahmens: Bis Ende 2028 plant BASF insgesamt 4 Milliarden Euro in Rückkäufe zu stecken. Zusammen mit einer jährlichen Dividende von mindestens 2,25 Euro je Aktie sollen Aktionäre zwischen 2025 und 2028 mindestens 12 Milliarden Euro erhalten.
Das ist bemerkenswert angesichts der Zahlen für 2025: Der Umsatz sank auf 59,7 Milliarden Euro, das EBITDA vor Sondereinflüssen fiel um 686 Millionen Euro auf 6,6 Milliarden Euro. Der freie Cashflow von 1,3 Milliarden Euro reichte nicht aus, um die Dividende vollständig zu decken — an der Ausschüttungshöhe hält der Konzern dennoch fest.
Kostensenkungen übertreffen Erwartungen
Auf der Kostenseite liefert BASF. Die jährliche Einsparrate erreichte Ende 2025 rund 1,7 Milliarden Euro — 100 Millionen Euro über dem ursprünglichen Ziel. Bis Ende 2026 sollen es 2,3 Milliarden Euro sein, statt der ursprünglich anvisierten 2,1 Milliarden Euro. Begleitet wird das durch einen Stellenabbau: Rund 4.800 Stellen wurden seit Ende 2023 gestrichen, die Zahl der leitenden Angestellten um 11 Prozent reduziert.
Ausblick bleibt vorsichtig
Für 2026 erwartet BASF ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro. Der Mittelpunkt dieser Spanne — 6,6 Milliarden Euro — liegt jedoch merklich unter den Markterwartungen von 7,0 Milliarden Euro. Zusätzlich könnte die Schwäche des US-Dollars das operative Ergebnis im ersten Quartal um bis zu 200 Millionen Euro belasten.
Die Aktie notiert aktuell rund 8 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom März 2025, hat aber seit Jahresbeginn knapp 9 Prozent zugelegt. Auf der Hauptversammlung am 30. April 2026 in Mannheim wird sich zeigen, wie Aktionäre die Balance zwischen laufender Kapitalrückgabe und noch ausstehender operativer Erholung bewerten.
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