BASF Aktie: Analyst sorgt für Auftrieb

Die BASF-Aktie gewinnt deutlich, nachdem Bernstein Research das Kursziel erhöht und die Gewinnschätzung für 2026 angehoben hat. Der Blick richtet sich nun auf den Jahresbericht Ende Februar.

Die Kernpunkte:
  • Kurszielerhöhung auf 53 Euro durch Bernstein
  • Aktie steigt um über 2,5 Prozent
  • Optimistischer Ausblick auf Geschäftsjahr 2026
  • Entscheidender Jahresfinanzbericht am 27. Februar

Die BASF-Aktie trotzt der allgemeinen Branchenskepsis und verzeichnet zur Wochenmitte deutliche Gewinne. Auslöser für die positive Stimmung ist eine aktuelle Studie von Bernstein Research, die dem Chemieriesen trotz schwierigem Marktumfeld Potenzial bescheinigt. Während viele Wettbewerber mit konservativen Prognosen kämpfen, richten Investoren den Blick bereits auf die Gewinnaussichten für 2026.

  • Kursziel erhöht: Bernstein sieht den fairen Wert nun bei 53 Euro.
  • Marktreaktion: Die Aktie klettert heute um 2,61 Prozent auf 44,76 Euro.
  • Schlüsseltermin: Der Geschäftsbericht am 27. Februar wird die Richtung vorgeben.

Blick auf 2026 entscheidend

Verantwortlich für den heutigen Kursanstieg ist vor allem die Einschätzung von Analyst James Hooper. In seinem Ausblick auf die kommenden Quartalszahlen bestätigte der Bernstein-Experte sein „Outperform“-Rating und hob das Kursziel von 51 auf 53 Euro an. Zwar rechnet Hooper kurzfristig mit zurückhaltenden Prognosen der europäischen Chemiekonzerne, doch für das Geschäftsjahr 2026 schraubte er seine Ergebnisschätzung (EBITDA) für BASF explizit nach oben.

Diese Zuversicht spiegelt sich im Chart wider: Mit dem aktuellen Anstieg konnte sich das Papier wieder spürbar von der 200-Tage-Linie bei 43,79 Euro absetzen. Ein wichtiges technisches Signal, das die Hoffnung auf eine Bodenbildung nach dem Abverkauf der letzten Monate nährt. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief von rund 40 Euro vergrößert sich damit auf über 12 Prozent.

Geteilte Meinungen am Markt

Trotz der heutigen Gewinne bleibt die Lage komplex. Die Chemiebranche leidet weiterhin unter Überkapazitäten und einer schleppenden konjunkturellen Erholung. Das Analystenbild ist dementsprechend uneinheitlich. Während Bernstein zum Einstieg rät, mahnt die US-Bank JPMorgan Chase & Co. mit einer „Underweight“-Einstufung zur Vorsicht.

Investoren müssen abwägen, ob die aktuelle Erholung nachhaltig ist oder lediglich eine Gegenbewegung im übergeordneten Abwärtstrend darstellt. Immerhin notiert die Aktie noch rund 17 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom März 2025.

Am 27. Februar 2026 wird sich zeigen, ob der Optimismus von Bernstein gerechtfertigt ist. An diesem Tag veröffentlicht BASF den Konzern-Jahresfinanzberichts 2025 und gibt den entscheidenden Ausblick auf das laufende Jahr. Diese Prognose muss belegen, dass die operative Wende tatsächlich greifbar ist. Bis dahin dürfte die Volatilität, die aktuell bei 73 Prozent (annualisiert) liegt, hoch bleiben.

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