BASF Aktie: Barclays kippt Rating

Barclays senkt BASF-Rating auf 'Underweight' kurz vor Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025. Analysten sind gespalten, während die Aktie auf die Bilanz am 27. Februar wartet.

Die Kernpunkte:
  • Rating-Herabstufung durch Barclays auf 'Underweight'
  • Gespaltene Analystenmeinungen vor Bilanztermin
  • Vorläufige Umsatz- und EBITDA-Zahlen für 2025
  • Aktie zeigt Erholung nach Kursbelastung

Die britische Investmentbank Barclays hat das Rating für BASF auf „Underweight“ gesenkt – nur eine Woche vor der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025. Die Herabstufung belastete den Kurs am Donnerstag spürbar. Gleichzeitig zeigt sich das Analystenfeld gespalten: Während einige Institute skeptisch bleiben, sehen andere Lichtblicke.

Geteilte Meinungen im Vorfeld der Zahlen

Das Timing der Barclays-Abstufung könnte kaum brisanter sein. Nur acht Tage vor der Bilanzvorlage am 27. Februar stufen die Londoner Analysten den DAX-Konzern herunter. Bereits einen Tag zuvor hatte die Grupo Santander ihr Rating gesenkt.

Auf der anderen Seite verbesserte die Berenberg Bank am 17. Februar ihre Einschätzung auf „Hold“. Die Begründung: mögliche politische Rückendeckung für die europäische Chemieindustrie. UBS hält an „Neutral“ fest.

Was am 27. Februar erwartet wird

Der Chemiekonzern aus Ludwigshafen wird am kommenden Freitag die vollständigen Zahlen für 2025 präsentieren. Die vorläufigen Eckdaten aus dem Januar zeigen einen Umsatz von 59,7 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereffekten soll bei etwa 6,6 Milliarden Euro liegen – leicht unter den ursprünglichen Konsensschätzungen.

Die Investoren dürften besonders auf die Aussichten für 2026 achten. Das konjunkturelle Umfeld bleibt herausfordernd, doch erste Entlastungen könnten sich durch neue EU-Antidumpingzölle auf bestimmte Chemieimporte ergeben. BASF plant zudem eine Kapazitätserweiterung für 1,4-Butandiol am Stammwerk.

Ausblick nach volatiler Woche

Die Aktie schloss am Donnerstag bei 48,69 Euro und erholte sich im vorbörslichen Handel am Freitag leicht. Seit Jahresanfang steht ein Plus von rund 14 Prozent zu Buche. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Geschäftszahlen die verhaltenen Analystenstimmen widerlegen können oder weitere Korrekturen nach sich ziehen.

BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 20. Februar liefert die Antwort:

Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu BASF