BASF Aktie: CoreShift drückt auf Kosten
BASF startet das Optimierungsprogramm CoreShift zur Senkung der Fixkosten um 20 Prozent bis 2029, begleitet von Stellenstreichungen im Kerngeschäft.

- Fixkostensenkung um 20 Prozent geplant
- Stellenabbau im Kerngeschäft angekündigt
- CoreShift als neues Betriebssystem
- Keine Reaktion auf Konjunkturschwäche
BASF dreht an einer neuen Stellschraube. Mit dem Programm „CoreShift“ nimmt der Ludwigshafener Chemiekonzern die eigenen Fixkosten ins Visier — und kündigt dabei offen weiteren Stellenabbau an.
Ein neues Betriebssystem für den Konzern
Das Ziel ist klar formuliert: Die zahlungswirksamen Fixkosten im Kerngeschäft sollen bis 2029 um bis zu 20 Prozent sinken — gemessen an der Kostenbasis von 2024. Betroffen ist ein Umsatzvolumen von 40 Milliarden Euro. Personalkosten sollen dabei einen erheblichen Teil der Einsparungen tragen, wie Konzernchef Markus Kamieth bestätigte.
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Kamieth beschreibt CoreShift als eines der größten Optimierungsprogramme in der Unternehmensgeschichte — ein neues Betriebssystem für BASF. Geleitet wird das Programm von Julia Raquet, die direkt dem Vorstandsvorsitzenden unterstellt ist. Alle Kerngeschäfte, Service-Einheiten und die Konzernzentrale sind einbezogen.
Strategie, keine Krisenreaktion
Wichtig für die Einordnung: Kamieth stellt CoreShift ausdrücklich nicht als Reaktion auf eine sich eintrübende Konjunktur dar. Das Programm sei von Anfang an Teil der 2024 vorgestellten „Winning Ways“-Strategie gewesen. In deren erster Phase hatte BASF Randgeschäfte herausgelöst — darunter das Lack- und das Agrargeschäft. Dieser Prozess sei nahezu abgeschlossen.
CoreShift markiert damit den Übergang zur nächsten Phase: weg vom Umbau des Portfolios, hin zur strukturellen Verschlankung des verbleibenden Kerngeschäfts. Das Muster ist vertraut — weniger Breite, mehr Effizienz.
Der Markt reagierte verhalten. Die BASF-Aktie gab nach der Ankündigung leicht nach und notierte zeitweise bei rund 52 Euro. Ein klarer Vertrauensbeweis sieht anders aus — allerdings auch kein Einbruch. Wie viel das Programm konkret einsparen soll, ließ Kamieth bewusst offen. Belastbare Zahlen zum Einsparvolumen will BASF offenbar erst dann nennen, wenn die Transformationsprojekte konkreter Form annehmen.
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