BASF Aktie: Dollar-Last trifft Prognose
Der schwache US-Dollar drückt BASFs Quartalsergebnis, während die Aktionäre über die Ausgliederung der Agrarsparte abstimmen. Das angehobene Einsparprogramm soll Gegenwind auffangen.

- Dollarschwäche belastet operatives Ergebnis
- Aktionäre stimmen über Agrarsparten-Ausgliederung ab
- Kosteneinsparziel auf 2,3 Milliarden Euro erhöht
- Dividendenausschüttung von 2,25 Euro je Aktie
Der 30. April wird für BASF-Aktionäre ein dichter Tag. Hauptversammlung, Q1-Zahlen und eine wegweisende Abstimmung über die Agrar-Sparte fallen zusammen — und das in einem Marktumfeld, das dem Chemiekonzern gerade spürbar zu schaffen macht.
Dollarschwäche als Belastungsprobe
Der schwache US-Dollar dürfte das operative Ergebnis im ersten Quartal um bis zu 200 Millionen Euro drücken. Das trifft einen Konzern, der ohnehin vorsichtig ins Jahr gestartet ist. Für 2026 peilt BASF ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro an. Der Mittelwert von 6,6 Milliarden Euro liegt damit merklich unter der Konsensschätzung von rund 7,0 Milliarden Euro.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BASF?
Kein Wunder, dass der Kurs zuletzt nachgegeben hat. Nach dem 52-Wochen-Hoch von 54,70 Euro Anfang April notiert die Aktie aktuell bei 52,77 Euro — ein Minus von gut 3,5 Prozent gegenüber dem Hochpunkt. Seit Jahresbeginn steht trotzdem ein Plus von fast 18 Prozent.
Agrar-Abspaltung als strukturelle Weiche
Auf der Hauptversammlung stimmen die Aktionäre über die Ausgliederung der Sparte Agricultural Solutions ab. Die Einheit soll in eine hundertprozentige Tochtergesellschaft überführt werden. Das Ziel: Börsenreife an der Frankfurter Wertpapierbörse bis 2027.
Für Dividendenanleger läuft parallel der Kalender. BASF zahlt 2,25 Euro je Aktie — der Ex-Tag ist der 4. Mai 2026, die Ausschüttung folgt am 6. Mai. Beim aktuellen Kurs entspricht das einer Rendite von 4,26 Prozent.
Kostenprogramm als Gegengewicht
Auf der Kostenseite liefert BASF handfeste Fortschritte. Das Einsparziel hat der Konzern auf 2,3 Milliarden Euro angehoben, ursprünglich waren 2,1 Milliarden Euro geplant. Bis Ende 2025 erzielte BASF bereits rund 1,7 Milliarden Euro an jährlichen Einsparungen.
Hinzu kommt ein laufendes Aktienrückkaufprogramm. Seit dem Start im November hat BASF über 19 Millionen Aktien zurückgekauft. Das Gesamtprogramm umfasst bis 2028 mindestens vier Milliarden Euro.
Die Q1-Zahlen am 30. April werden zeigen, ob das Kostenprogramm den Gegenwind aus dem Währungsbereich zumindest teilweise auffängt — oder ob BASF die Jahresprognose bereits im ersten Quartal unter Druck gerät.
BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 19. April liefert die Antwort:
Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




