BASF Aktie: Fixkosten um ein Fünftel bis 2029
BASF startet Effizienzprogramm "CoreShift" mit Ziel, Fixkosten bis 2029 um 20 Prozent zu reduzieren. Personalabbau in Ludwigshafen und Aktienrückkäufe begleiten die Restrukturierung.

- Fixkostensenkung um 20 Prozent geplant
- Personalabbau trifft Ludwigshafener Standort
- Verkauf des Silikategeschäfts an US-Firma
- Aktienrückkaufprogramm stützt den Kurs
BASF zieht die Zügel drastisch an. Der Chemiekonzern will die Fixkosten in seinen Kerngeschäften bis 2029 um ein Fünftel kappen. Das neue Effizienzprogramm trifft vor allem das Stammwerk in Ludwigshafen hart.
„CoreShift“ nimmt das Herzstück ins Visier
Unter dem Namen „CoreShift“ baut CEO Markus Kamieth den Konzern massiv um. Das Programm fokussiert sich auf Sparten wie Chemicals und Materials. Diese Bereiche erwirtschaften zusammen rund 40 Milliarden Euro Umsatz. Die neue Leiterin Julia Raquet soll Prozesse vereinfachen und IT-Systeme harmonisieren.
Auch der Personalbestand schrumpft weiter. Weltweit beschäftigte BASF im ersten Quartal 2026 noch gut 106.000 Menschen. Das sind 5.000 Mitarbeiter weniger als im Vorjahr. Ludwigshafen leidet besonders unter einer schwachen Auslastung.
Dort fielen seit Anfang 2024 bereits 2.800 Stellen weg. Die Krux: Eine Standortvereinbarung schließt betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2028 eigentlich aus. Dennoch plant das Management im Rahmen des neuen Programms weiteren Personalabbau.
Verkäufe und steigende Gewinne
Parallel dazu bereinigt BASF das Portfolio. Der Konzern verkauft sein Silikategeschäft an die US-Firma PQ Corp. Der Abschluss des Deals ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Finanzielle Details bleiben unter Verschluss.
Finanziell trägt der Sparkurs bereits erste Früchte. Der Umsatz sank im Auftaktquartal zwar auf gut 16 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie kletterte jedoch spürbar auf 1,06 Euro. Zusätzlich stützt ein massives Aktienrückkaufprogramm den Kurs. Seit November 2025 hat BASF über 25 Millionen eigene Anteile erworben.
Analysten loben, Aktie überkauft
Die Börse honoriert den strikten Kurs. Die BASF-Aktie notiert aktuell bei 51,55 Euro und verzeichnet ein Jahresplus von gut 15 Prozent. Die DZ Bank hob ihr Kursziel kürzlich auf 63 Euro an. Analyst Peter Spengler lobt den starken Jahresauftakt und den klaren Aktionärsfokus.
Ein technisches Detail mahnt kurzfristig zur Vorsicht. Der RSI-Indikator auf 14-Tage-Sicht liegt bei sehr hohen 84,5 Punkten. Das signalisiert einen stark überkauften Zustand. Am 29. Juli 2026 präsentiert BASF die Zahlen für das zweite Quartal. Dann muss das Management beweisen, dass die Margen weiter steigen.
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