BASF Aktie: Freude am Wachstum

Der Chemiekonzern fokussiert sich auf Wachstumsmärkte in Asien und präsentiert am 30. April Quartalszahlen sowie Details zu Dividende und Aktienrückkäufen.

Die Kernpunkte:
  • Strategische Ausrichtung auf asiatische Märkte und eMobility
  • Quartalszahlen und Hauptversammlung am 30. April
  • Dividendenvorschlag von 2,25 Euro je Aktie
  • Laufendes Aktienrückkaufprogramm bis Juni

In Shanghai präsentiert sich BASF dieser Tage als Innovationsmotor für Asiens Wachstumsbranchen. Der Chemiekonzern richtet seinen Fokus auf der Messe CHINAPLAS gezielt auf eMobility und Robotik. Die Strategie ist ein klares Signal: Ludwigshafen sucht das Wachstum jenseits des stagnierenden europäischen Heimatmarktes.

Kooperationen mit lokalen Partnern wie Welion New Energy Technology sollen neue Marktchancen eröffnen. Parallel zum Messeauftritt baut der Konzern seine Produktionskapazitäten für Kunststoffadditive aus. Im Zentrum steht dabei die sogenannte NOR-HALS-Plattform, die Materialien widerstandsfähiger gegen extreme Wetterbedingungen macht. Das Nachhaltigkeitsportfolio des Unternehmens wuchs seit 2024 je nach Produktlinie um bis zu 60 Prozent.

An der Börse kommt der strategische Kurs gut an. Seit Jahresbeginn hat die BASF-Aktie gut 20 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 53,79 Euro. Damit bewegt sich das Papier nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch.

Doppelschlag am 30. April

Der nächste Härtetest für diesen Aufwärtstrend steht unmittelbar bevor. Am 30. April treffen auf der Hauptversammlung in Mannheim zwei Ereignisse aufeinander: Das Management stellt sich den Aktionären und veröffentlicht am selben Morgen die Zahlen für das abgelaufene Jahresviertel. Marktbeobachter achten dabei besonders auf Währungseffekte. Ein schwacher US-Dollar könnte das operative Ergebnis um bis zu 200 Millionen Euro belasten.

Auf der Tagesordnung in Mannheim steht auch die Gewinnverwendung. Die Verwaltung schlägt für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie vor. Das entspricht einer milliardenschweren Gesamtausschüttung. Flankiert wird dies von einem laufenden Aktienrückkaufprogramm. Bis März erwarb BASF bereits Papiere für knapp 789 Millionen Euro zurück.

Das aktuelle Rückkauf-Teilprogramm läuft noch bis Juni und schöpft einen Rahmen von bis zu 1,5 Milliarden Euro aus. Mit der Vorlage der Quartalsbilanz am 30. April liefert das Management den nächsten harten Datenpunkt, an dem der Markt die jüngste Kursrallye messen wird.

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