BASF Aktie: Grünstrom und Rückkäufe
Der Chemiekonzern reduziert den CO₂-Fußabdruck wichtiger Produkte um 19 Prozent durch Ökostrom und setzt parallel sein Aktienrückkaufprogramm fort.

- CO₂-Fußabdruck wichtiger Produkte um 19% gesenkt
- Produktionskapazität um 30 Prozent erhöht
- Aktienrückkäufe im Volumen von 1,5 Mrd. Euro laufen
- EBITDA-Ziel für 2026 bleibt unverändert
Der Chemiekonzern meldet Fortschritte auf zwei Fronten gleichzeitig: Nachhaltigkeitsinitiative und laufendes Aktienrückkaufprogramm. Beides zusammen zeichnet das Bild eines Unternehmens, das trotz vorsichtiger Marktstimmung strukturell vorangeht.
Ökostrom reduziert CO₂-Fußabdruck um 19 Prozent
Seit 2025 produziert der Unternehmensbereich Intermediates sein gesamtes Portfolio an Säurechloriden und Chlorformiaten am Standort Ludwigshafen vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien — rund 25 Produkte, einschließlich aller vorgelagerten Rohstoffprozesse. Das Ergebnis: Der Product Carbon Footprint sank 2025 um durchschnittlich 19 Prozent. Für 2026 erwartet BASF ein ähnliches Niveau.
Für Kunden bedeutet das einen direkten Vorteil ohne zusätzlichen Aufwand. Keine Neuzertifizierung, keine Änderungen im Bestellprozess — die Produkte werden wie gewohnt geliefert, helfen aber nun, Scope-3-Ziele zu erfüllen. Das dürfte besonders für Abnehmer aus der Pharma- und Pflanzenschutzbranche relevant sein, die zunehmend unter eigenem Nachhaltigkeitsdruck stehen.
Kapazität wächst um 30 Prozent
Die Grünstrom-Umstellung fällt zeitlich mit dem Abschluss einer umfassenden Anlagenmodernisierung zusammen. Die neue Produktionsanlage in Ludwigshafen erhöht die Kapazität für Chlorformiate und Säurechloride um rund 30 Prozent. Die CO₂-Einsparungen wirken damit auf ein deutlich größeres Produktvolumen — ein Hebel, der die Nachhaltigkeitsbilanz weiter verbessert.
Parallel läuft das im November 2025 gestartete Aktienrückkaufprogramm weiter. In der Woche vom 16. bis 20. März erwarb BASF weitere 15.000 eigene Aktien. Seit Programmstart wurden insgesamt rund 18,5 Millionen Aktien zurückgekauft — im Rahmen eines Gesamtvolumens von bis zu 1,5 Milliarden Euro bis Ende Juni 2026, das wiederum Teil eines größeren Programms von mindestens 4 Milliarden Euro bis Ende 2028 ist.
Die Jahresziele des Konzerns bleiben unverändert: BASF erwartet für 2026 ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro. Allerdings verfehlt das obere Ende dieser Spanne mit 7,0 Milliarden Euro den durchschnittlichen Analystenkonsens von 7,02 Milliarden Euro knapp — ein Detail, das die verhaltene Stimmung rund um die Aktie erklärt. Mit einem Plus von rund zehn Prozent seit Jahresbeginn hat der Titel dennoch Boden gutgemacht.
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