BASF Aktie: JPMorgan bleibt skeptisch

JPMorgan stuft BASF trotz Solar-Offensive weiterhin als Underweight ein und sieht für 2026 erhebliche Risiken, während das Unternehmen Aktien zurückkauft.

Die Kernpunkte:
  • JPMorgan senkt Kursziel auf 36 Euro
  • Analysten kritisieren überhöhte Bewertung
  • BASF treibt Solar-Projekt mit Xfloat voran
  • Konzern kauft weiter eigene Aktien zurück

Der Ludwigshafener Chemiekonzern kämpft an zwei Fronten: Während das Management mit innovativen Solarprojekten punkten will, bekräftigt JPMorgan seine negative Haltung. Die US-Großbank sieht für 2026 erhebliche Risiken – und stuft die Aktie weiterhin als „Underweight“ ein.

JPMorgan zweifelt an Erholungsfantasie

Analyst Chetan Udeshi lässt in seiner aktuellen Einschätzung keine Zweifel aufkommen: Trotz leicht verbesserter Einkaufsmanagerindizes im Januar erwartet die Bank keine nachhaltige Belebung im Chemiesektor. Die strukturellen Probleme der Branche wiegen schwerer als konjunkturelle Lichtblicke.

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Zentrale Kritikpunkte der Analyse:

  • Ausblick für Q1 und Gesamtjahr 2026 verfehlt Erwartungen
  • BASF zählt zu den teuersten zyklischen Chemiewerten
  • Bewertung hat sich von Fundamentaldaten abgekoppelt
  • Kursziel bereits Ende Januar von 40 auf 36 Euro gesenkt

Die Einschätzung wiegt umso schwerer, als die Aktie derzeit bei rund 46,60 Euro notiert – deutlich über dem von JPMorgan anvisierten Niveau.

Offensive bei schwimmenden Solaranlagen

Auf operativer Ebene setzt BASF auf Zukunftstechnologien. Die Kooperation mit dem israelischen Spezialisten Xfloat zielt darauf ab, schwimmende Photovoltaikanlagen widerstandsfähiger zu machen. Der hauseigene Lichtstabilisator Tinuvin® 2730 ED soll die Lebensdauer der Schwimmkörper auf über 30 Jahre verlängern.

Ein Pilotprojekt in Singapur lieferte bereits vielversprechende Daten: Die Erträge stiegen durch optimierte Nachführtechnologie um 28 Prozent. Die verwendeten Materialien erfüllen zudem die EU-Trinkwasserrichtlinien – ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz der Technologie.

Aktienrückkäufe laufen weiter

Parallel dazu hält der Konzern an seinem Kapitalrückführungsprogramm fest. In der letzten Januarwoche erwarb BASF 523.070 eigene Anteile zu einem Durchschnittspreis von knapp 46 Euro. Seit Programmstart am 3. November 2025 summiert sich das Volumen auf fast zwölf Millionen Aktien.

Die Maßnahme signalisiert Managementvertrauen, ändert aber nichts an der skeptischen Haltung des Kapitalmarkts. Solange die Aussichten für das laufende Jahr schwach bleiben, dürfte die Aktie unter Druck stehen.

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