BASF Aktie: Kampf ums Überleben
BASF startet 1,5-Milliarden-Aktienrückkauf zur Kursstützung, kämpft jedoch gegen fundamentale Branchenkrise und anhaltende Nachfrageschwäche in der Chemieindustrie.

- 1,5 Milliarden Euro Aktienrückkauf bis Juni 2026
- Gewinn pro Aktie soll direkt steigen
- Chemiebranche leidet unter Auftragsflaute
- Aktie verharrt 18 Prozent unter Jahreshoch
Während das Management mit einem milliardenschweren Aktienrückkauf um Vertrauen kämpft, droht die fundamentale Krise der deutschen Chemiebranche alles zunichte zu machen. BASF steht exemplarisch für einen ganzen Industriezweig im Abwärtsstrudel – doch kann der Konzern gegen die Branchen-Turbulenzen ankommen?
Management setzt milliardenschweres Signal
In einer mutigen Gegenoffensive hat BASF ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro gestartet. Diese Kapitalmaßnahme soll nicht nur den Kurs stützen, sondern durch die Reduzierung der Aktienanzahl den Gewinn pro Anteilsschein erhöhen. Finanziert wird der Schachzug unter anderem durch Erlöse aus dem Verkauf des Coatings-Geschäfts.
Die Eckdaten des Programms sprechen eine klare Sprache:
* Bis zu 1,5 Milliarden Euro Volumen bis Ende Juni 2026
* Teil eines Gesamtpakets von 4 Milliarden Euro bis 2028
* Alle zurückgekauften Aktien werden eingezogen
* Direkte Erhöhung des Gewinns pro Aktie
Doch reicht dieser finanzielle Kraftakt aus, um den Abwärtstrend zu durchbrechen? Der Aktienkurs zeigt sich bisher unbeeindruckt und verharrt nahe den Tiefstständen.
Chemiebranche im Abwärtsstrudel
Während BASF mit Rückkäufen kämpft, zieht die gesamte deutsche Chemieindustrie den Konzern nach unten. Eine ausgeprägte Auftragsflaute und strukturelle Überkapazitäten in Europa lassen kaum Raum für Optimismus. Die fundamentale Schwäche des Sektors lastet wie ein Bleigewicht auf der Aktie.
Der Titel befindet sich damit in einem klassischen Zangenangriff: Einerseits die unterstützenden Maßnahmen des Managements, andererseits die erdrückende Branchenrealität. Selbst bei 44,10 Euro bleibt die Aktie rund 18 Prozent unter ihrem Jahreshoch – ein deutliches Signal der Skepsis von Seiten der Anleger.
Kann BASF als Branchenprimus den Trend durchbrechen? Die Antwort wird nicht an der Börse, sondern in den Fabrikhallen der deutschen Industrie entschieden. Solange die Nachfrage lahmt, bleibt auch der Aufwärtstrend für die Chemie-Aktie eine ferne Hoffnung.
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