BASF Aktie: Lukrativer Anteilsverkauf
Der Chemiekonzern BASF nutzt hohe Energiepreise für einen lukrativen Teilverkauf seiner Öl- und Gasbeteiligung. Analysten bewerten die Aktie jedoch extrem unterschiedlich.

- Teilverkauf der Harbour-Energy-Beteiligung um 252 Mio. Euro
- Analysten-Kursziele reichen von 40 bis 63 Euro
- Aktie mit solidem Jahresplus von knapp 14 Prozent
- Quartalszahlen und Hauptversammlung Ende April
Hohe Energiepreise belasten das Kerngeschäft des Chemiekonzerns massiv. Gleichzeitig nutzt BASF genau diese Marktlage für einen lukrativen Teilverkauf seiner Öl- und Gasbeteiligung Harbour Energy. Während das Management frische Millionen einsammelt, liefern sich Analysten eine hitzige Debatte über die weiteren Aussichten.
Analysten mit extremen Kurszielen
Die Bewertung des Chemie-Riesen spaltet derzeit die Experten. Sorgen um Lieferketten und die Energieversorgung durch den Nahostkonflikt stehen optimistischen Gewinnerwartungen gegenüber. Die aktuellen Einschätzungen der Investmentbanken zeigen eine enorme Bandbreite:
- Goldman Sachs: „Buy“, Kursziel 63 Euro
- UBS: „Neutral“, Kursziel 52 Euro
- Barclays: „Underweight“, Kursziel 40 Euro
Ungeachtet der Experten-Debatte schafft das Management Fakten. Der Konzern reduzierte seine Beteiligung am britischen Öl- und Gaskonzern Harbour Energy von 41 auf 35 Prozent. Eine starke Investorennachfrage ermöglichte ein deutlich größeres Transaktionsvolumen als ursprünglich geplant, was rund 252 Millionen Euro in die Kasse spülte. Ironischerweise profitiert das Unternehmen bei diesem Ausstieg direkt von den hohen Energiepreisen, die das eigene Chemiegeschäft eigentlich verteuern.
An der Börse sorgt das finanzielle Polster für Stabilität. Mit einem soliden Jahresplus von knapp 14 Prozent schloss das Papier am Donnerstag bei 50,90 Euro. Damit behauptet sich der Titel nur rund dreieinhalb Prozent unterhalb seines jüngsten 52-Wochen-Hochs.
Nächste Termine stehen fest
Ein weiterer Liquiditätspuffer in Höhe von 5,8 Milliarden Euro aus dem Verkauf der Coatings-Sparte an Carlyle sichert die Bilanz im anlaufenden zweiten Quartal zusätzlich ab. Die tatsächlichen Auswirkungen der aktuellen Währungsbelastungen und Rohstoffrisiken auf das operative Geschäft belegt der Konzern am 30. April. An diesem Datum veröffentlicht das Management die konkreten Ergebnisse für das erste Quartal und trifft zeitgleich die Aktionäre auf der Hauptversammlung in Mannheim.
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