BASF Aktie: Milliarden-Deal beflügelt!
Der Verkauf der Coatings-Sparte bringt BASF 5,8 Milliarden Euro ein und könnte den langen Seitwärtslauf der Aktie beenden. Die kommenden Quartalszahlen und die Dividendenausschüttung sind entscheidend.

- Verkauf der Coatings-Sparte an Carlyle kurz vor Abschluss
- Charttechnischer Ausbruch bei 55 Euro entscheidend
- Verschärfte Sparziele bis Ende 2026
- Quartalszahlen und Dividende Ende April fällig
Ein Barmittelzufluss von 5,8 Milliarden Euro aus dem Verkauf der Coatings-Sparte rückt in greifbare Nähe. Während der Deal mit der Investmentgesellschaft Carlyle kurz vor dem Abschluss steht, baut sich an der Börse enorme Spannung auf. Der Chemieriese steht unmittelbar vor einem charttechnischen Ausbruch, der die jahrelange Seitwärtsbewegung beenden könnte.
Frisches Kapital und strengere Sparziele
Die Vorbereitungen für die Ausgliederung der Automobillack- und Oberflächentechnik laufen auf Hochtouren. Mit einem Unternehmenswert von 7,7 Milliarden Euro spült die Transaktion im zweiten Quartal 2026 dringend benötigte Liquidität in die Kassen der Ludwigshafener. BASF behält eine strategische Beteiligung von 40 Prozent an der neuen Gesellschaft. Die personellen Weichen sind ebenfalls gestellt: Jens Luehring wird mit dem Vollzug der Transaktion die Führung als CEO übernehmen.
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Allerdings trüben Währungseffekte das kurzfristige operative Bild. Allein im ersten Quartal dürfte die anhaltende Dollarschwäche das Ergebnis mit bis zu 200 Millionen Euro belastet haben. Das Management reagiert auf dieses anspruchsvolle Umfeld mit verschärften Kostensenkungen. Bis Ende 2026 sollen die jährlichen Einsparungen auf 2,3 Milliarden Euro steigen, was das ursprüngliche Ziel um 200 Millionen Euro übertrifft.
Massive Widerstandszone erreicht
Diese fundamentale Entwicklung trifft auf eine äußerst brisante charttechnische Situation. Nach einem Kursplus von gut 22 Prozent seit Jahresbeginn notiert der Titel direkt an der entscheidenden Marke von 55 Euro. An diesem Widerstand prallte der Kurs in den Jahren 2023, 2024 und 2025 verlässlich ab und fiel im Anschluss jeweils in den Unterstützungsbereich um 42 Euro zurück. Gelingt diesmal der nachhaltige Durchbruch, eröffnet sich mittelfristig ein Aufwärtspotenzial bis in die Region von 70 Euro.
Die kommenden Wochen liefern die entscheidenden Impulse für die weitere Richtung. Am 30. April präsentiert BASF die Ergebnisse des ersten Quartals auf der Hauptversammlung in Mannheim. Dort stimmen die Aktionäre auch über die vorgeschlagene Dividende von 2,25 Euro ab, deren Ausschüttung für den 6. Mai angesetzt ist.
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