BASF Aktie: Nächster Absturz droht!

Die Luft wird dünner für den Ludwigshafener Chemiekonzern. Während sich die Aktie am Freitag mit einem Mini-Plus ins Wochenende rettete, schlagen Experten Alarm: JPMorgan bekräftigt seine negative Einschätzung und sieht den Kurs auf 40 Euro abstürzen – fast zehn Prozent unter dem aktuellen Niveau. Der Grund? Strukturelle Probleme, die sich nicht einfach wegzaubern lassen. Ist BASF in der Sackgasse gefangen?

Analyst warnt: Der Abwärtstrend ist noch nicht vorbei

JPMorgan-Experte Chetan Udeshi lässt in seiner Studie vom Freitag keine Zweifel aufkommen: Das “Underweight”-Rating bleibt bestehen, das Kursziel verharrt bei 40 Euro. Seine Botschaft ist unmissverständlich – die zyklischen und strukturellen Herausforderungen der Chemiebranche mögen mittlerweile bekannt sein, doch Besserung ist nicht in Sicht.

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Die Kernprobleme im Überblick:

  • Anhaltender Druck auf die Gewinnmargen trotz Kostensenkungsprogrammen
  • Schwaches Marktumfeld ohne Anzeichen einer Trendwende
  • Gewinnschätzungen mit weiterer Abwärtstendenz
  • Strukturelle Probleme, für die schnelle Lösungen fehlen

Udeshi prognostiziert, dass die Abwärtsrevision der Gewinnerwartungen weitergehen wird. Für alle, die auf eine schnelle Erholung spekulieren, ist das ein Warnschuss.

Die harten Fakten: Ertragskraft bröckelt

Ein genauer Blick auf die Zahlen des dritten Quartals 2025 offenbart, wo der Schuh drückt. Der Umsatz sank gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert um 3,3 Prozent auf 14,33 Milliarden Euro – verkraftbar, könnte man meinen.

Doch entscheidend ist die Profitabilität: Das Ergebnis je Aktie brach von 0,32 Euro auf magere 0,19 Euro ein. Ein Rückgang um fast 41 Prozent. Diese Entwicklung zeigt, dass BASF nicht nur mit schwachen Volumina kämpft, sondern vor allem mit massiven Margenproblemen. Die Kostenseite frisst die Erträge auf.

Bodenbildung bei 44 Euro oder Durchmarsch nach unten?

Die Aktie schloss am Freitag bei 44,73 Euro und notiert damit rund 17 Prozent unter dem im März markierten 52-Wochen-Hoch von 53,98 Euro. Immerhin konnte sich der Titel seit dem April-Tief bei 39,76 Euro stabilisieren und liegt nun knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt von 44,37 Euro.

Technisch betrachtet bewegt sich BASF in einer kritischen Zone. Der RSI von 42,3 signalisiert weder Über- noch Unterkauft-Situation – vielmehr herrscht Verunsicherung. Sollte die Unterstützung bei 44 Euro nachhaltig gebrochen werden, könnte das JPMorgan-Szenario von 40 Euro rasch Realität werden.

Nicht alle Analysten teilen Udeshis Pessimismus. Goldman Sachs setzt auf 46 Euro mit “Buy”-Rating, die Deutsche Bank sieht den fairen Wert bei 45 Euro (“Hold”). Der Marktkonsens pendelt sich im Bereich des aktuellen Kurses ein – ein Zeichen für fehlendes klares Momentum in beide Richtungen.

Keine Entwarnung in Sicht

Solange BASF keine spürbaren Fortschritte bei Marge und Profitabilität vorweisen kann, bleibt der Titel angeschlagen. Die leichte Erholung der vergangenen Tage ändert nichts an den fundamentalen Problemen. Die Marke von 44 Euro wird zur Schicksalslinie: Ein Unterschreiten könnte eine neue Verkaufswelle auslösen und dem Chemie-Riesen einen weiteren Dämpfer verpassen.

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