BASF Aktie: Tief enttäuschend!
Der Chemiekonzern BASF meldet sinkende Umsätze und operative Erträge, hält jedoch an einer stabilen Dividende fest und beschleunigt seine Kosteneinsparungen.

- Umsatz und operativer Gewinn gingen 2025 zurück
- Dividende bleibt stabil bei 2,25 Euro je Aktie
- Kosteneinsparprogramm wird massiv beschleunigt
- Aktienkurs reagierte negativ auf die Zahlen
Der Chemieriese kämpft weiterhin mit einem schwierigen Marktumfeld, hält jedoch an einer für Aktionäre entscheidenden Konstante fest: Die Dividende bleibt stabil. Während das operative Geschäft unter Preisdruck und Währungseffekten leidet, verschärft der Vorstand den Sparkurs massiv. Reicht die Aussicht auf Kosteneffizienz, um die aktuelle Schwäche im Kerngeschäft auszugleichen?
Operativer Rückgang belastet
Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 offenbaren die aktuellen Herausforderungen in der Chemiebranche. Der Umsatz sank von 61,4 auf 59,7 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (EBITDA vor Sondereinflüssen) um 9,5 Prozent auf knapp 6,6 Milliarden Euro zurückging. Verantwortlich hierfür waren primär niedrigere Verkaufspreise. Zwar stieg der Nettogewinn auf 1,6 Milliarden Euro, doch dieser Zuwachs ist lediglich auf einen Sonderertrag aus einem Unternehmensverkauf zurückzuführen und verdeckt die operative Schwäche.
An der Börse reagierten Anleger zuletzt verschnupft auf die Gemengelage. Am Freitag gab der Kurs um 2,22 Prozent auf 48,55 Euro nach. Damit hat sich die Aktie wieder etwas von ihrem 52-Wochen-Hoch bei knapp 54 Euro entfernt.
Prognose und Sparzwang
Der Ausblick auf 2026 verspricht keine schnelle Besserung. Das Management rechnet kurzfristig nicht mit einer nennenswerten Markterholung. Die Prognose für das EBITDA vor Sondereinflüssen liegt in einer Spanne von 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro. Dies bedeutet, dass im schlechtesten Fall ein weiterer Rückgang im Vergleich zum Vorjahr droht.
Um die Profitabilität zu sichern, drückt BASF beim Umbau aufs Tempo. Die Sparprogramme wurden beschleunigt, sodass bis Ende 2026 nun jährliche Kosteneinsparungen von 2,3 Milliarden Euro realisiert werden sollen. Der Personalabbau ist bereits im Gange: Seit Dezember 2023 sank die Mitarbeiterzahl um rund 4.800 Stellen.
Dividende als Anker
Ein wichtiges Signal sendet der Konzern indes an seine Eigentümer. Trotz der operativen Dellen hält das Management an seiner Dividendenpolitik fest und schlägt für 2025 eine Ausschüttung von 2,25 Euro je Aktie vor. Damit bleibt die Dividende auf dem Niveau des Vorjahres stabil. Für Anleger ist dies in Zeiten sinkender Umsätze eine wesentliche Stütze, während der Konzern den schmalen Grat zwischen notwendiger Restrukturierung und Aktionärspflege beschreitet. Der Fokus liegt nun auf der Umsetzung der Kostenziele bis Ende 2026.
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