Bauer sieht nicht mehr rot

Das Spezialbauunternehmen Bauer präsentierte seine Zahlen für das Jahr 2014 und ließ die Märkte aufatmen. Unter dem Strich stand ein Ergebnis im schwarzen Bereich.

 

BAUER
© Bauer AG

Die Gesamtkonzernleistung stieg um 3,7% auf 1,5 Mrd. Euro. Das EBIT erreichte 76,4 Mio. Euro nach 30,1 Mio. Euro im Vorjahr. Beim Periodenergebnis erreichte Bauer 15,7 Mio. Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahr stand hier noch ein Minus von 19,4 Mio. Euro.

Hilfreich war der Verkauf von 21% der Anteile an der Tochtergesellschaft im Oman. Dadurch erzielte Bauer einen Sondergewinn. Die internationale Ausrichtung bleibt für das Unternehmen dennoch weiterhin vorrangig. Immerhin werden hier rund 75% des Umsatzes erzielt.

 

Bauer blickt positiv nach vorn

Aktuell verfügt das Unternehmen mit 762 Mio. Euro über einen Auftragsbestand auf gutem Niveau. Der Vorstand rechnet damit, dass der Bau-Boom in Deutschland vorerst aufgrund der Niedrigzinsphase anhalten wird.

Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet man mit einer Gesamtkonzernleistung von ca. 1,6 Mrd. Euro. Das EBIT wird bei etwa 75 Mio. Euro erwartet.

Auch für die Aktionäre soll sich ihr Investment wieder lohnen. Auf der Hauptversammlung soll eine Dividende von 0,15 Euro je Aktie vorgeschlagen werden. Zuletzt wurde keine Dividende an die Anleger ausbezahlt.

 

Hat Bauer kurzfristig Potenzial?

Der Blick auf den Chart von Bauer dämpft die Hoffnungen, dass die Aktie die erfreuliche Rückkehr in die Profitabilität in weitere Kurszuwächse umsetzen kann, zumindest kurzfristig. Was auch daran liegen dürfte, dass die Investoren schon genau sehen, dass der Netto-Gewinn eben von Sonderfaktoren (dem Anteilsverkauf in Oman) beeinflusst war.

Bauer-13-04-15

Insofern ist damit zu rechnen, dass die Aktie aktuell erst einmal im Bereich von 18 bis 19 Euro konsolidieren dürfte. Ein sofortiger Einstieg drängt sich entsprechend nicht auf.

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