Bayer Aktie: Asundexian auf drei Kontinenten

Bayer erhält Priority-Review-Status für Schlaganfall-Kandidaten Asundexian in den USA und Japan. Die Aktie reagiert mit Kursgewinnen.

Die Kernpunkte:
  • Priority Review in den USA
  • Zulassungsantrag in Japan angenommen
  • Bayer-Aktie legt moderat zu
  • Blockbuster-Potenzial für Asundexian

Bayer sammelt für seinen Schlaganfall-Kandidaten Asundexian gerade Zulassungssignale im Akkord. Nach China folgen nun die USA und Japan — und die Aktie reagiert mit einem moderaten Kursplus.

Priority Review auf breiter Front

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat dem Mittel den sogenannten Priority-Review-Status verliehen. Das bedeutet: Statt des üblichen zwölf Monate langen Standardverfahrens wird der Antrag innerhalb von rund sechs Monaten geprüft. Diesen Status erhalten nur Wirkstoffe, die bei schweren Erkrankungen einen relevanten Fortschritt gegenüber bestehenden Therapien versprechen — sei es in puncto Wirksamkeit oder Sicherheit.

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Asundexian soll künftig zur Prävention von Schlaganfällen eingesetzt werden. Noch fehlt jede Marktzulassung, doch das Potenzial ist in der Branche längst bekannt: Analysten sehen das Mittel als möglichen Blockbuster mit einem Jahresumsatz im Milliardenbereich.

Drei Märkte gleichzeitig im Blick

Parallel zum US-Verfahren hat Japan den Zulassungsantrag ebenfalls angenommen. China hatte Asundexian bereits vor rund zwei Wochen den Priority-Review-Status zuerkannt. Bayer führt damit zeitgleich Zulassungsverfahren in drei der weltweit wichtigsten Pharmamärkte — ein organisatorischer und regulatorischer Kraftakt, der das strategische Gewicht des Präparats für den Konzern unterstreicht.

An der Börse legte die Aktie im XETRA-Handel zeitweise rund ein Prozent auf 38,24 Euro zu. Das ist keine Kursexplosion, aber ein klares Zeichen, dass der Markt die regulatorischen Fortschritte positiv aufnimmt — zumal Bayer zuletzt vor allem durch die anhaltenden Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten in den USA belastet wurde.

Sollte Asundexian die Zulassungshürden in den USA, Japan und China nehmen, wäre es ein substanzieller Umsatzbaustein, den Bayers Pharma-Sparte dringend gebrauchen kann.

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