Bayer Aktie: Goldman Sachs setzt Signal
Die Aufnahme in die Conviction List von Goldman Sachs und Hinweise auf eine Klärung im Glyphosat-Streit treiben die Bayer-Aktie auf ein neues Mehrjahreshoch.

- Goldman Sachs erwartet sinkende Rechtsrisiken bis 2026
- US-Regierung befürwortet Überprüfung eines Glyphosat-Urteils
- Aktie erreicht neues Hoch über 39 Euro
- Partnerschaft mit ADM in Indien wird ausgeweitet
Goldman Sachs nimmt Bayer in die begehrte “European Conviction List” auf – eine klare Ansage der US-Investmentbank. Gleichzeitig mehren sich Hinweise auf eine Entspannung im Glyphosat-Rechtsstreit. Die Aktie reagiert prompt und erreicht am Montag ein neues Mehrjahreshoch über 39 Euro.
Die wichtigsten Fakten:
* Goldman Sachs erwartet deutliche Reduzierung der Rechtsrisiken bis Mitte 2026
* US-Regierung befürwortet Supreme Court-Überprüfung eines Glyphosat-Urteils
* Aktie steigt um über 2 Prozent auf 38,93 Euro
* J.P. Morgan Healthcare Conference am 13. Januar im Fokus
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Was Goldman Sachs überzeugt
Die Aufnahme in die “Conviction List” signalisiert hohes Vertrauen. Goldman prognostiziert eine substanzielle Reduzierung des langjährigen Rechtsstreit-Überhangs bis zur ersten Jahreshälfte 2026.
Besonders bedeutsam: Die US-Regierung soll eine Überprüfung eines Glyphosat-Urteils durch den Supreme Court befürworten. Eine grundsätzliche Klärung der Haftungsfragen würde das Risiko für Bayer massiv senken und die jahrelange Unsicherheit beenden.
Operative Fortschritte in Indien
Parallel zum Analystenlob meldet der Konzern eine Erweiterung der Partnerschaft mit dem US-Agrarhändler ADM in Indien. Das Programm zur Förderung nachhaltiger Anbaumethoden bei Sojabauern in Maharashtra wächst von 25.000 auf 100.000 Landwirte. Die bewirtschaftete Fläche vergrößert sich von 35.000 auf 200.000 Hektar.
Charttechnik: Weg nach oben frei
Der Sprung über die Marke von 38 Euro bestätigt die Trendwende. Die Aktie notiert damit 17 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt und hat sich seit Jahresanfang 2025 fast verdoppelt. Ein Handelsschluss über 39 Euro würde die psychologisch wichtige 40-Euro-Marke in greifbare Nähe rücken.
Am 13. Januar präsentiert Pharma-Chef Stefan Oelrich auf der J.P. Morgan Healthcare Conference Updates zur Pipeline und Wachstumsstrategie. Anleger erhoffen sich konkrete Zahlen zu Umsatzpotenzialen der Kandidaten Asundexian und Elinzanetant. Die Kombination aus sinkenden Rechtsrisiken und operativer Stärke könnte die Aufwärtsbewegung weiter antreiben.
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