Bayer: EXPOSEDbyCMD deckt Lobby-Netzwerk auf
Bayer kämpft vor dem Supreme Court um Haftungsfragen bei Glyphosat. Ein Bericht enthüllt Lobbyarbeit für Immunität. Die Hauptversammlung bestätigt Dividende und Prognose.

- Anhörung vor Supreme Court am 27. April
- Bericht enthüllt Lobby-Netzwerk für Immunität
- Unveränderte Dividende von 0,11 Euro
- Umsatzprognose von bis zu 47 Milliarden Euro
Vier Tage vor einer richtungsweisenden Anhörung vor dem US Supreme Court gerät Bayer unter Druck. Ein neuer Investigativbericht beleuchtet das amerikanische Lobby-Netzwerk des Konzerns. Die Veröffentlichung fällt in eine heikle Phase. Bereits morgen trifft das Management auf der virtuellen Hauptversammlung auf seine Aktionäre.
Der Kampf um politische Immunität
Die Plattform EXPOSEDbyCMD veröffentlichte heute Details zur sogenannten „Modern Ag Alliance“ (MAA). Dem Bericht zufolge hat Bayer diese Gruppe im Jahr 2024 ins Leben gerufen. Das Ziel: Die MAA drängt den US-Kongress, eine Roundup-Immunitätsklausel in den neuen Farm Bill aufzunehmen. So will der Konzern zehntausende offene Krebsklagen auf politischem Weg abwehren.
Parallel dazu bereitet sich Bayer auf den 27. April vor. Dann verhandelt der Supreme Court über die grundsätzliche Haftungsfrage bei Glyphosat. Der Konzern fährt hier eine mehrgleisige Strategie. Das Management stützt sich unter anderem auf eine Executive Order von Präsident Trump. Diese ordnet die heimische Produktion von Pflanzenschutzmitteln an. Bayer hat bereits zugesagt, diese Vorgaben zu erfüllen.
Konstante Dividende und stabile Prognose
Auf der morgigen Hauptversammlung steht zunächst das operative Geschäft im Mittelpunkt. Der Vorstand schlägt eine unveränderte Dividende von 0,11 Euro je Aktie vor. Für das laufende Jahr rechnet Bayer mit einem Umsatz von bis zu 47 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis soll rund 10 Milliarden Euro erreichen.
Finanziell hat sich das Unternehmen etwas Luft verschafft. Die Nettoverschuldung sank im vergangenen Jahr auf knapp 30 Milliarden Euro. An der Börse pendelt die Aktie aktuell bei 40,04 Euro. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein starkes Plus von 82 Prozent.
Wie viel Spielraum Bayer für den weiteren Schuldenabbau bleibt, klärt sich in den kommenden Tagen. Am morgigen Freitag stimmt die Hauptversammlung über die Gewinnverwendung ab. Am Montag folgt der Auftritt vor dem Supreme Court. Das Urteil der Richter wird den finanziellen Rahmen des Konzerns für die nächsten Jahre maßgeblich definieren.
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