Bayer kann aufatmen

Denn die Leverkusener dürfen ihren Unkrautvernichter Xtendimax weiterhin in den USA einsetzen. Die Genehmigung für den Einsatz kam jüngst von der US-Umweltbehörde. Allerdings unter verschärften Regeln.

Xtendimax gehört zur Familie des Herbitzids Dicamba. Bayer selbst bzw. Monsanto verkaufen in den USA genetisch verändertes Soja- oder Baumwollsaatgut. Dieses kann der Chemikalie widerstehen. Allerdings sieht es bei der Bepflanzung auf benachbarten Feldern häufig anders aus.

Verschärfte Bedingungen von der Umweltbehörde

Deshalb werden US-Landwirte geschult, wie sie den Unkrautvernichter so versprühen, dass keine angrenzenden Felder geschädigt werden. Allerdings gibt es jetzt vom Umweltamt für die Zukunft verschärfte Regeln. Es werden neue Pufferzonen zu anderen Feldern eingerichtet und der Sprüh-Zeitraum wird eingegrenzt.

Trotz allen verschärften Bedingungen ist die Entscheidung ein Erfolg für Bayer. Denn mit Dicamba erzielt der DAX-Konzern Millionengewinne. Die Schätzungen belaufen sich hier allein auf rund 160 Millionen US-Dollar pro Jahr.

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