Bayer macht Fortschritte beim Medikament gegen Prostatakrebs

Beim ASCO-GU Kongress in San Francisco und im Fachmagazin "New England Journal of Medicine" veröffentlicht Bayer neueste Daten zu seinem Prostatakrebs-Medikament Darolutamid. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern kann jetzt positive Studienergebnisse als Kombinationsmedikament verzeichnet und sich große Hoffnungen auf eine Zulassung machen.

Laut der Phase-III-Studie namens Aramis führte die Behandlung von  Prostatatkrebs (nicht metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom) mit Darolutamid in Kombination mit einer Hormontherapie (ADT) zu einer Reduktion des Metastasen- oder Sterberisikos von 59 %. Und zwar lag dies bei der Behandlung mit dem Bayer-Medikament bei 40,4 Monaten im Vergleich zu 18,4 Monaten. Außerdem hätten die Patienten die Therapie wohl vergleichsweise gut vertragen.

Bedarf ist auf jeden Fall gegeben, denn Prostatakarzinom gilt als die weltweit zweithäufigste Krebsart bei Männern. Schätzungen liegen bei etwa 1,2 Millionen Patienten allein im letzten Jahr.

Zudem steht Bayer unter Druck, um sein Medikamenten-Portfolio mittelfristig besser zu positionieren. Denn im Verlauf der nächsten Jahre laufen bei Bayer einige Patente für wichtige Umsatz- und Gewinnbringer aus.

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