Bayer: So läuft es mit Monsanto!

Die Aktie des Leverkusener Chemiekonzerns Bayer kommt aktuell einfach nicht zur Ruhe. So stand der Titel zuletzt wieder unter Abgabedruck, nachdem das Unternehmen seinen Jahresausblick veröffentlicht hat. Außerdem wurde bekannt, dass inzwischen 8.700 Klagen gegen Bayer bzw. die Tochter Monsanto in den USA anhängig sind. Aber der Reihe nach!

Unrealistische Pessimisten sehen Bayer vor der Pleite

Ja, Sie lesen richtig. Im Internet wird in einschlägigen Foren sogar schon eine mögliche Pleite von Bayer diskutiert. Das Narrativ der Permabären lautet dabei wie folgt: In den USA sind aktuell 8.700 Klagen gegen Bayer/Monsanto anhängig. Im bisher ersten und einzigen Urteil wurde der Konzern zu einem Schadenersatz in Höhe von knapp 290 Mio. US-Dollar verurteilt. Somit könnte Bayer/Monsanto am Ende 8.700 mal 290 Mio. Euro an Schadenersatz bezahlen müssen, was letztlich rund 2,5 Billionen US-Dollar entsprechen würde.

Bis zu 100 Mrd. US-Dollar davon würde allerdings eine entsprechende Versicherung von Monsanto übernehmen. Aber natürlich ist das totaler Humbug. Denn nicht mal das bisherige Urteil über 290 Mio. US-Dollar wird am Ende in der nächsten Instanz Bestand haben. Zumal es bis dato nicht einen empirischen Beweis für die krebserregende Wirkung der entsprechenden Produkte von Monsanto gibt. Analysten kalkulieren vielmehr mit weit weniger als 500.000 US-Dollar Schadenersatz pro Fall, wobei es keine 8.700 Verurteilungen geben wird.

Besser auf die Fakten konzentrieren!

Lassen Sie uns daher besser auf die Fakten schauen. Laut dem vorgelegten Jahresausblick möchte Bayer 2018 einen Jahresumsatz von knapp 40 Mrd. Euro erreichen. Zugleich soll das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen, nachdem man im letzten Jahr noch knapp 9,3 Mrd. Euro erzielt hatte. Ergo müsste das bereinigte EBITDA mehr als 9,5 Mrd. Euro betragen.

An der Börse ist Bayer derweil nur noch gut 73 Mrd. Euro wert, was einem KUV von deutlich unter zwei sowie einem KGV 2019e von knapp 12 entspricht. Bis auf die hohe, wenngleich etwas niedriger als erwartete, Nettoverschuldung von 37 Mrd. Euro sieht es daher gar nicht so schlecht aus. Zwar erscheint es angesichts der aktuellen Marktverfassung nicht ratsam, jetzt schon in das fallende Messer zu greifen. Zu Kursen zwischen 60,00 und 65,00 Euro hielte ich Bayer dann jedoch langsam für eine hochinteressante mittel- bis langfristige Kaufgelegenheit.

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Ein Beitrag von Sascha Huber.

Quelle: Finanztrends
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