BayWa Aktie: Goldman Sachs mandatiert für T&G-Verkauf

Der Agrarkonzern treibt den Schuldenabbau voran. Positive Geschäftszahlen der Tochter T&G Global und neue Aufsichtsräte beflügeln die Aktie kurzfristig.

Die Kernpunkte:
  • T&G Global mit starken Geschäftszahlen
  • Goldman Sachs steuert Verkaufsprozess
  • Drei neue Aufsichtsräte geplant
  • Aktie steigt um über zehn Prozent

Der Sanierungsprozess bei der BayWa läuft auf Hochtouren. Während der Agrarkonzern unter einer massiven Schuldenlast ächzt, sendet eine Tochtergesellschaft aus Neuseeland unerwartet starke Signale. Das lockt Anleger an.

Die neuseeländische Tochter T&G Global exportiert Frischobst. Zuletzt liefen die Geschäfte dort erfreulich. Für das Münchener Traditionsunternehmen ist das ein wichtiges Signal, denn T&G Global gilt als zentraler Verkaufskandidat im Sanierungskonzept. Die Investmentbank Goldman Sachs steuert den Prozess. Der Erlös soll die Konzernverschuldung um rund 600 Millionen Euro senken.

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Neues Personal für den Aufsichtsrat

Parallel zu den Verkäufen baut die BayWa ihre Kontrollinstanz um. Das Unternehmen will in Kürze drei neue Aufsichtsräte ernennen, nachdem mehrere Kontrolleure das Gremium im März verlassen hatten. Marktbeobachter werten diesen Schritt als klaren Versuch, das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Ein tragfähiges Gesamtkonzept für die finanzielle Neuordnung soll bis Mitte des Jahres stehen. Kurzfristig stützen Erlöse aus abgeschlossenen Verkäufen die Liquidität.

Aktie reagiert mit zweistelligem Plus

An der Börse honorieren Anleger diese Fortschritte. Am Dienstag schoss die BayWa-Aktie um gut zehn Prozent auf 14,45 Euro nach oben. Ein starkes Signal. Langfristig bleibt das Chartbild allerdings eingetrübt.

Seit Jahresbeginn steht ein Minus von rund 14 Prozent auf der Kurstafel. Bis zur wichtigen 200-Tage-Linie bei 16,70 Euro fehlt noch einiges.

Ob die Sanierung langfristig gelingt, hängt nun von den Gläubigerbanken ab. Sie müssen dem Plan zustimmen. Echte Transparenz über die Bilanzen lässt derweil auf sich warten. Wegen der komplexen Lage wird der testierte Konzernabschluss für 2025 voraussichtlich erst im vierten Quartal 2026 vorliegen. Bis dahin richten Investoren ihren Blick auf die anstehenden Tochterverkäufe.

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