BayWa Aktie: Investiert gezielt

Der Konzern modernisiert zwei Standorte in Bayern und setzt damit trotz laufender Sanierung ein Zeichen für sein Kerngeschäft. Die Investition umfasst einen Ersatzneubau in Pocking und einen Umbau in Ansbach.

Die Kernpunkte:
  • Investition von rund 7,9 Millionen Euro
  • Modernisierung der Standorte Pocking und Ansbach
  • Fokus auf das operative Baustoffgeschäft
  • Baubeginn in Pocking für Frühjahr 2026 geplant

BayWa setzt im laufenden Restrukturierungsprozess einen klaren operativen Akzent: Der Konzern modernisiert zwei Baustoff-Standorte in Bayern und nimmt dafür rund 7,9 Millionen Euro in die Hand. Im Fokus stehen ein Ersatzneubau in Pocking nach einem Brand sowie der Umbau einer Immobilie in Ansbach. Doch wie passt diese Investition in die aktuelle Sanierungsphase?

  • Investitionsvolumen: rund 7,9 Mio. Euro
  • Segment: Baustoffe
  • Standorte: Pocking und Ansbach (Bayern)
  • Zeitplan Pocking: Baubeginn im Frühjahr 2026, Bauzeit ca. ein Jahr

Pocking: Ersatzneubau nach Brand

Der größte Brocken der Summe entfällt auf Pocking in Niederbayern. Dort plant BayWa einen Ersatzneubau für etwa 6,2 Millionen Euro. Hintergrund: Der vorherige Betrieb wurde im Mai 2024 durch einen Brand zerstört.

Der Neustart ist für das Frühjahr 2026 angesetzt. Die Bauzeit soll rund ein Jahr betragen. Künftig soll der Standort als zentrale Logistik-Drehscheibe und Lager für den Hochbau in der Vertriebsregion Ost dienen.

Ansbach: Umbau zum Büro- und Ausstellungshaus

Weitere 1,7 Millionen Euro fließen nach Ansbach. Dort wird ein ehemaliges Autohaus umgebaut. Geplant ist ein modernes Büro- und Ausstellungsgebäude für die Baustoffsparte.

Strategische Einordnung: Fokus auf Kerngeschäft, Baustellen bleiben

Mit den Maßnahmen investiert BayWa gezielt in das operative Baustoffgeschäft und modernisiert die Infrastruktur in Bayern. Das unterstreicht die Ausrichtung auf Kernbereiche – trotz laufender Sanierung.

Gleichzeitig bleiben laut Unternehmensumfeld die übergeordneten Herausforderungen bestehen. Vor allem die Tochter BayWa r.e. steht in einem schwierigen Marktumfeld, was die Sanierungsbemühungen des Gesamtkonzerns weiter beeinflusst.

Der nächste konkrete Meilenstein ist der Start der Bauarbeiten in Pocking im Frühjahr 2026; anschließend ist für den Neubau eine Bauzeit von etwa einem Jahr vorgesehen.

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