BB Biotech: Argenx steigert Umsatz um 63 Prozent
BB Biotech profitiert von robusten Ergebnissen bei Argenx und Gilead. Die Strategie der Fokussierung auf Large-Caps zeigt Wirkung und könnte den NAV-Abschlag verringern.

- Argenx steigert Produktumsatz um 63 Prozent
- Gilead erhöht Jahresprognose nach solidem Quartal
- FDA-Zulassungsantrag für Scholar Rock angenommen
- Portfolio-Ausrichtung auf Large-Caps reduziert Volatilität
BB Biotech gewinnt durch die jüngsten Zahlen seiner Kernbeteiligungen an Fahrt. Gleich mehrere Schwergewichte im Portfolio lieferten starke Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Die Neuausrichtung auf etablierte Konzerne zahlt sich aus.
Argenx und Gilead liefern Wachstum
Argenx sticht besonders hervor. Die Belgier steigerten den Produktumsatz im ersten Quartal um 63 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Der Betriebsgewinn verdoppelte sich nahezu auf 394 Millionen US-Dollar. Treiber bleibt das Medikament Vyvgart. Hier steht noch im Mai eine wichtige FDA-Entscheidung an.
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Parallel dazu lieferte Gilead Sciences solide Daten. Der Umsatz kletterte um vier Prozent auf 7,0 Milliarden US-Dollar. Das Management hob die Prognose für das Gesamtjahr auf bis zu 30,4 Milliarden US-Dollar an. Hohe Investitionen in Zukäufe wie Arcellx belasten jedoch kurzfristig das Ergebnis.
Fortschritte in der Pipeline
Auch in der zweiten Reihe gibt es operative Erfolge. Bei Scholar Rock akzeptierte die US-Gesundheitsbehörde FDA den Zulassungsantrag für ein Mittel gegen spinale Muskelatrophie. Die Behörde entscheidet voraussichtlich im September. Liquide Mittel von 480 Millionen US-Dollar sichern die geplante Markteinführung ab.
BB Biotech weitete zuletzt die Positionen in Large-Caps wie Amgen oder Regeneron aus. Diese Strategie soll die Volatilität im Portfolio senken. Aktuell notiert die Aktie bei 48,35 Euro. Damit liegt der Kurs etwa neun Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Abschlag zum inneren Wert
Die operative Stärke der Beteiligungen könnte den Abschlag zum inneren Wert (NAV) verringern. Ende März lag dieser Wert noch bei knapp sieben Prozent. Die Marktbewertung könnte nun zur operativen Entwicklung aufschließen.
In den kommenden Wochen entscheiden weitere Datenpublikationen über die Dynamik der Mid-Cap-Werte. Im Fokus steht dabei besonders die Onkologie-Pipeline von Revolution Medicines. Diese Ergebnisse dürften den weiteren Kursverlauf maßgeblich beeinflussen.
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